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Durch Zufall bin ich im Internet heute auf die charmanten Interpreten gestoßen, die Österreich beim diesjährigen Eurovision Song Contest vertreten werden. Die Jungs haben den klangvollen Namen "Trackshittaz" und brachten den den Siegertitel "Woki Mit Deim Popo" beim Vorentscheid durch die Zielgrade. Das sowohl musikalische als auch optische Gesamt(kunst)werk ist hier zu bestaunen:
Einmal mehr reifte in mir die Feststellung, dass unseren österreichischen Freunden die Höhenluft so nah bei den Alpen einfach nicht gut bekommt. Wie um alles in der Welt kann man so eine gequirlte..........
...aber dann holte mich die Vergangenheit ein. Ich erinnerte mich an folgenden Interpreten, der Deutschland 1998 im Wettbewerb vertrat, und irgendwie wurde ich ganz demütig.
Nein, grundsätzlich ist der Beruf des Baumpflegers nicht besonders verrückt, und das Arbeiten in luftigen Höhen ist man in der Branche wohl gewohnt. Dieser Einsatz dürfte für den Mitarbeiter eines schweizer Baumpflegeunternehmens wohl aber eine Besonderheit gewesen sein. Katzen-Rettung mal ohne Feuerwehr und Leiterwagen.
Hab heute mal einen ersten Versuch unternommen, meinen Stive mit einem Grafiktablett zu zeichnen. Das ist schwer gewöhnungsbedürftig, mit einem "guten" Tablett aber vielleicht auf dauer eine Option. Hier der erste Versuch:
Dies ist keine gute Woche. Am Mittwoch verstarb Georg Kreisler und heute ein weiteres österreichisches Musikgenie. Der Liedermacher Ludwig Hirsch hat sich nach einem langen Krebsleiden das Leben genommen. So eine "Gott verdammte Pleite".
Gestern starb Georg Kreisler im alter von 89 Jahren. Für mich zählte dieser österreische Musiker, Komponist, Kabarettist und Schriftsteller zu den größter Satirikern des letzten Jahrhunderts. Wir gedenken diesem großartigen Mann und gehen am Wochenende mal wieder ein paar Tauben vergiften im Park.
Ich hatte heute mal wieder Lust auf einen Freitags-Füller. Eine tolle Aktion von Scrapbooking Online Magazin.
1. Nächste Woche sollte mal was interessantes passieren .
2. Jemand wäre schrecklich beleidigt, wenn ich könnte wie ich wollte.
3. Es riecht nach Weihnachten wenn in der Innenstadt die ersten Weihnachtsmärkte eröffnen .
4. Es wäre so schön, wenn mir mal Jemand einen Kaufrausch finanzieren würde. Am besten bei IKEA.
5. Es läuft eigentlich grade ganz gut, oder?
6. Bald läuft wieder Last Christmas von WHAM! - immer und immer wieder.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein gemeinsames Beisammensein mit guten Freunden , morgen habe ich endlich mal wieder einen Auftritt geplant und Sonntag möchte ich in Ruhe ein paar Kapitel von Donna Leon lesen !
Der Name Damien Walters sagte mir bisher nichts. Das ist jetzt anders. Der ehemalige englische Nationalturner und preisgekrönte Stuntman zeigt in diesem Video so manch erstaunliche Verrenkung. Bei seinen „Höhenflügen“ scheint er die Gesetzte der Schwerkraft zumindest für einige Sekunden außer Kraft setzten zu können.
In meinem Stammcafé hängen diese Karten. Ihr habt sie bestimmt auch schon bemerkt, kaum noch ein Café, ein Restaurant, eine Kneipe in dem man sie nicht findet. Werbung in Postkartenformat zum mitnehmen. Lustige Sprüche, die einen verleiten sollen zuzugreifen. Ich nehme häufiger mal eine mit, wenn mir das Motiv gefällt. Die folgende Karte hat mir anfangs Rätsel aufgegeben.
Marinesoldaten, in Reih und Glied mit der Überschrift: „Papa’s Liebling?“ Weiter nichts. Mit einem Schmunzeln griff ich nach der Karte um herauszufinden, worum es sich bei dieser Werbung handelt. Auf der Rückseite beginnt die Karte mit der Überschrift „Gib ihm einen Grund stolz auf Dich zu sein!“. Und weiter steht da „Stolz und Ehre kommen nicht von allein.“
Und dann musste ich feststellen, dass es sich bei der Werbung tatsächlich um eine Rekrutierungscampagne der Deutschen Bundeswehr handelte. Jobangebote, samt Gehaltsmöglichkeiten waren abgedruckt.
Vielleicht bin ich zu sehr Pazifist um diese art der Werbung nicht geschmacklos finden zu können. Wer soll sich davon angesprochen fühlen? Männer und Frauen die um die Anerkennung ihrer Eltern kämpfen? Jugendliche die sich ihrem Vater unterlegen fühlen und nach einer Möglichkeit suchen ihm endlich zu beweisen was in ihnen Steck? Was für tolle Kerle sie sind? Der Griff zur Waffe als ehrbarer Liebesbeweis?
Ich finde das geschmacklos.
Ja, ja, die leiben Kleinen. Vor einiger Zeit postete ich hier einen Beitrag über das Marshmallow-Experiment. Dabei wurde getestet wie lange Kinder in einem leeren Raum vor einem leckeren Marshmallow sitzen können, ohne ihn zu essen. Als Belohnung für das gelungene Experiment wurde ihnen ein zweiter Marshmallow versprochen.
Der US-Moderator Jimmy Kimmel ging jetzt einen fiesen Schritt weiter. Er forderte Eltern auf, ihren Kindern zu erzählen, dass sie all ihre Halloween-Süßigkeiten aufgegessen hätten. Die Reaktion sollten sie filmen und auf You Tube posten. Eltern können so grausam sein!
Kaum etwas würde mir ferner liegen als Werbung für Nokia zu machen. Dieser Stop-Motion-Film, der sich selbst als der größte der Welt bezeichnet, ist allerdings so schön und aufwendig produziert, dass man ihn Niemandem vorenthalten sollte. Auch wenn er von Nokia gesponsort wurde.
Wer sich jetzt fragt, was an diesem Film so besonders ist, sollte sich auch das Making Of anschauen. Wirklich sehenswert.
Im Kanzleramt brennt noch Licht. Ich hocke im Aktenschrank der Bundeskanzlerin und hoffe nicht erwischt zu werden, während ich Zeuge dieses Gespräches werde:
Merkel: "Die Wahlergebnisse machen mir sorgen. Wir brauchen eine Ablenkung
Westerwelle: "Mir egal."
Rösler: "Haben Sie eine Idee Frau Bundeskanzler?"
Bundeskanzleramt Berlin / Foto: Tomsk / pixelio.deWesterwelle: "Mir egal."
Schäuble: "Die Amerikaner würden jetzt einen Krieg anfangen."
Westerwelle: "Mir egal."
Rösler: "Ja Krieg! Das ist gut für die Wirtschaft. Das stärkt unsere bundesdeutschen Mittelständischen Rüstungsbetriebe!"
Westerwelle: "Mir egal."
Schäuble: "Nix da. Krieg ist zu teuer!"
Westerwelle: "Mir egal."
de Maizière: "Ich bräuchte für mein Ressort mehr Personal. Außerdem Handfeuerwaffen, Raketen, Panzer, U-Boote..."
Westerwelle: "Mir egal."
Schäuble: „Viel zu teuer! Kommt nicht in Frage!“
Westerwelle: "Mir egal."
Rösler: „Ein Teil des Geldes fliest doch in Steuerform an den Staat zurück.“
Westerwelle: "Mir egal."
Merkel: "Kriege führt man heute aber nicht mehr mit Panzern und U-Booten."
Westerwelle: "Mir egal."
Schäuble: "Mir scheint, die Angie hat eine Idee!"
Westerwelle: "Mir egal."
Merkel: "Klar! Wir gründen einfach eine Ratingagentur!"
Einen Augenblick herrscht schweigen, dann beginnen alle Anwesenden erst leise und dann immer lauter werdend – ja fast schon diabolisch - zu lachen. Lachend verlassen sie den Raum. Der letzte macht das Licht aus. Ich klettere aus meinem Versteck. Es ist stockdunkel. "Ich habe Angst!" ,flüstere ich leise zu mir selbst.
Aus der anderen, im Dunkeln liegenden Ecke des Raumes ertönt ein gleichgültiges: "Mir egal."
Ich sitze im Eingangsbereich eines deutschen Discounters - von dem ich vermute, dass er einem englischen Investor gehört – in einem türkischen Dönerladen. Am Tresen diskutiert ein pakistanischer Verkäufer mit einer polnischen Kundin über Salatsoßen, während eine taubstumme Mutter, die grade ihren kleinen Sohn füttert, ihrer Tochter einhändig mittels Gebärdensprache zu verstehen gibt, dass sie einem Rollstuhlfahrer platz machen soll. Am Nebentisch diskutieren zwei ältere Herren auf breitestem Plattdeutsch über irgendwelches neumodisches Gedöns, das es früher nicht gegeben habe.
Eine Stunde zuvor verfolgte ich im Büro mit halbem Ohr eine Landtagsdebatte in der es unter anderem um die Themen Integration in der Bildung und die Herausforderrungen des multikulturellen Miteinanders in der Gesellschaft im allgemeinen ging. Viele gute Ansätze. Eine menge kluger Worte. Messerscharfe Analysen. Ich sprechen den Rednern ihre fundierte Vorbereitung auf die Debatte keinen momentlang ab. Trotzdem sitze ich jetzt - eine Stunde später – hier in diesem Laden und denke: „Die sollten in der Mittagspause einfach mal einen Döner essen gehen!“
Die zehn Minuten in der U-Bahn jeden morgen, nutze ich häufig für einen Blick in die aktuelle Tageszeitung. Heute waren es fünf Minuten mehr, mein Zug hatte Verspätung. Als zivilisierter Mensch in einer zivilisierten Wohlstandsgesellschaft, weiß ich, dass Verspätungen bei Bus und Bahnen beinahe häufiger vorkommen als nackte Brüste in der BILD; insofern lässt man sich davon ja nicht mehr aus dem Konzept bringen.
Foto: RainerSturm / pixelio.de
Der graumelierte Herr hinter mir, sah dies offensichtlich anders. Die U-Bahn stand nicht mal zwei Minute unbeweglich im Bahnhof, da hörte ich ihn schon genervt schnaubend mit dem Gehstock nervös auf den U-Bahnwagonfußboden klopfen. Ich blätterte eine Seite um.
Etwa eine weitere Minute später erklang plötzlich ein lautes Gong-Geräusch durch den Wagen. Noch bevor der Zugführer seine Durchsage beginnen konnte, vernahm ich von hinten ein lautes: „Das wurde aber auch Zeit!“
Die Durchsage selbst war der übliche Standardsatz, für solche Situationen auswendig gelernt: „Sehr geehrte Fahrgäste, auf Grund einer technischen Störung verzögert sich die Weiterfahrt um einige Minuten.“ Ich hätte ja auf einen Feuerwehreinsatz gewettet. Die Durchsage war kaum beendet, da stöhnte der Mann hinter mir ein wütendes: „Das ist ja wohl nicht zu fassen!“
Es dauerte keine zwei Minuten, da setzte sich der Zug wieder in Bewegung. Ein ironisches, „Ist es denn die Möglichkeit?“ ,war die direkte Folge.
Die nächste Haltestelle war bereits die Endstation. Alle Mitfahrer erhoben sich von ihren Plätzen und höflich, wie ich nun mal bin, ließ ich dem Mann an der Tür den vortritt. Durch das Gedränge auf dem Bahnsteig erreichte er auch vor mir den – an dieser Haltestelle sehr schmalen – Treppenaufgang. Als ich den ersten Fuß auf die Stufe setzten wollte schob sich noch eine junge Frau an mir vor bei und eilte an dem Mann vorbei die Treppe empor. Der Alte, dem das Treppensteigen offensichtlich nicht mehr so ganz leicht fiel, schaute ihr argwöhnisch hinterher. Und dann machte er auf seiner Stufe einen demonstrativen Schritt in zur Seite, so dass er den Rest des Weges genau auf der Mitte der Stufen fortsetzte und so verhinderte, dass alle ihm folgenden Personen an ihm hätten vorbei gehen können.
Als wir das Ende der Treppe erreicht hatten und sich die Menschen in die Himmelsrichtungen verstreuten, kamen mir unweigerlich lächelnd drei Sätze in den Sinn: „Das wurde aber auch Zeit! Das ist ja wohl nicht zu fassen!“ Und ein ironisches: „Ist es denn die Möglichkeit!“
"Wussten Sie, dass die Alpen ziemlich lächerlich aussehen, wenn man sich die Berge einmal wegdenkt." Zitat Vicco von Bülow alias Loriot.
Das Gesamtwerk dieses Künstlers ist zum Glück nicht wegzudenken. Loriots Werk in Bild, Ton und Wort bleibt uns erhalten und damit auch immer ein Teil der Person. Für dieses Vermächtnis müssen wir dankbar sein.
Bei der gestrigen Partie des FC St. Pauli gegen MSV Duisburg stimme ja wohl fast alles. Nicht nur der krimihafte 2:1-Sieg - der bis in die letzte Minute der Nachspielzeit spannend blieb - nein sogar der Himmel überm Stadion war irgendwie der Hit.
Und, Ja! Das zweite Bild ist unscharf.
Grundsätzlich lehne ich Experimente mit Kindern natürlich ab. Aber dieses hier ist gleichermaßen fies und lustig anzusehen.
Der Versuchsaufbau ist ganz simpel. Man setzt ein Kind in einem Raum vor einen Teller mit einem Marshmallow und erklärt ihm, dass man jetzt den Raum verlässt. Der Marshballow gehört absofort dem Kind, aber man verspricht ihm einen zweiten, wenn man wieder kommt und es den ersten bis dahin nicht ißt.
Und wenn man ganz fies ist, versteckt man in dem Raum auch noch eine Kamera um hinterher furchtbar was zum lachen zu haben.
Dieses Video habe ich heute durch Zufall entdeckt. Es fasst die Problematiken der Überfischung unserer Meere mehr als anschaulich zusammen und erklärt warum Aquakulturen keine Alternativen bilden. Wirklich sehenswert.
Die Überfischung der Meere from Lilli Green on Vimeo.
So langsam komme ich ins Grübeln. Sind die bei der CDU alle besoffen, oder liegt es daran das die "Mutti" grade im Urlaub ist? Irgendwie scheint es da einen parteiinternen Wettbewerb zu geben: Wer wirft das beknackteste Wahlplakat auf den Markt?
Nach dem die CDU in Mecklenburg-Vorpommern sich schon mit ihrer unglaublich bescheuerten "C wie Zukunft"-Kampagne lächerlich machte, will man sich beim Kreisverband in Berlin-Reinickendorf offensichtlich nicht lumpen lassen.
Foto: Screenshoot cdu-reinickendorf.de
"Reinickendorf ist liebenswert" lautet der Slogan, der für den Kommunalwahlkampf jetzt auf Großflächenplakaten zu lesen ist. Abgebildet sind ein Hunde- und ein Katzenbaby im trauter Zweisamkeit. Ein Foto wie man es für die Illustration eines Artikels der Zeitschrift Wendy, nicht besser hätte aussuchen können. Neben dem Parteilogo steht der Satz: "Deshalb fühlen wir uns hier wohl."
Seit ich das heute gesehen habe ist mir die Bedeutung des Begriffes "Fremdschämen" erst so richtig bewusst geworden. Was ist los in dem Laden? Hat die wirtschaftskonservative Partei den Blick auf eine neue Zielgruppe gerichtet? Wenn die Kanzlerin aus dem Urlaub kommt, sollte sie ihren Kollegen in Berlin erklären, dass fünf jährige Mädchen mit rosa Schleifchen im Haar in Deutschland nicht wahlberechtigt sind.
Gemeinsam mit den Bewohnern des Seniorenwohnheimes "Clark Retierement Community" in Michigan haben Studenten der Grand Valley State University dieses Wunderbare Musikvideo gedreht. Das Video ist auf der Homepage der Einrichtung zu finden und zeigt eine Seite, die man von Pflegeeinrichtungen so eher nicht kennt.
Der Nachname des Spitzenkandidaten beginnt mit dem gleichen Buchstaben wie der Name seiner Partei. Das ist ja lustig! Daraus muss man doch was machen können! Also beauftragt der Landesverband eine Werbeagentur damit eine Kampagne auf die Beine zu stellen.
Tage und Nächte bringen die Kreativen an einem riesigen Konferenztisch im 30 Stock eines modernen Glaspalastes zu. Brainstorming! Entwürfe! Vielleicht wird sogar eine Studie in Auftrag gegeben. Aber leider ohne Ergebnis. 800 Liter schwarzen Kaffees später, sitzen die Experten immer noch in ihrer Agentur - ausgelaugt und übermüdet. Doch plötzlich erhebt sich der Artdirector von seinem echtleder Konferenzstuhl und blickt mit einem breiten Lächeln in die Runde: „Ey Leute“ ,sagt er zu seinen Kollegen, „ich finde wir brauchen mal wieder richtig was zum Lachen!“
So, oder so ähnlich muss es gewesen sein. Anders ist die Kampagne der CDU in Mecklenburg-Vorpommern nicht zu erklären. C wie Zukunft – lautet der Slogan mit dem die Christdemokraten im Mecklenburg-Vorpommern in den Wahlkampf ziehen.
Foto: Screenshoot der Hompage der CDU Mecklenburg-VorpommernGetreu dem Motto: Analphabeten würden CDU wählen, lässt sich der Spitzenkandidat Land auf, Land ab in Großfläche plakatieren. Ganz Mecklenburg-Vorpommern soll es lesen: C wie Zukunft. Der Hohn lässt natürlich nicht lange auf sich warten. Nicht nur der politische Gegner kann sich vor Spott kaum noch halten, auch die Medien überschlagen sich förmlich vor Schadenfreude.
Und während sich der Spitzenkandidat von seinem Kompetenzteam noch erklären lässt, dass man Zukunft gar nicht mit C schreibt, überlegt die Parteispitze vermutlich was jetzt zu unternehmen ist.
Ich schlage eine Änderung des Parteinamens vor: ZDU – Zukünftig Demokratische Union. Das mit der Basisdemokratie ist in dem Laden sowieso längst überfällig.