Nach 3 stARTconferences in Duisburg und stARTcamps in Essen, Dresden und Köln ist es auch in Berlin soweit:
Ab 2012 wird es in der Hauptstadt stARTcamps geben!
Dass die Berlins stART-Szene aktiv und vernetzungsfreudig ist zeigt das große Interesse an stARTtogethers (Kultur 2.0-Netzwerktreffen mit Schwerpunktthema, 7 gab es schon in Berlin) und die rege Beteiligung an den stARTtogether-Diskussionen.
Das erste Berliner stARTcamp wird im Frühjahr 2012 stattfinden, über den Termin wird noch diskutiert.
Wir freuen uns über Mitwirkende!
Es zeichnet sich ab, dass in dem vor uns liegenden Jahr 2012 die starke Vernetzung, die wir mittlerweile in den Online-Netzwerken vollzogen haben, Folgen hat. In der Offline-Welt wollen wir das auch. Vieles spricht dafür. Seien es die Blogparade “How I met my Twitter” und warum ein persönliches Kennenlernen so wichtig ist, die TweetUp-Erfahrungen, die Christian Gries aufgeschrieben hat oder auch für mich, meine eigenen Erfahrungen beim OpenCoffeeClub Dresden mit dem Rückgriff auf die Kommunikation ins Netz, überall trifft man sich, um Menschen noch mal “in Echt” kennenzulernen. Für mich klingt das auch ganz logisch. Ist uns im Netz Useability, also eine einfache Handhabung wichtig, ist es im Real-Life gerade der individuelle Raum und manchmal gerade auch der Raumwechsel, der unsere Gespräche qualitativ bereichert. Hier nun die Barcamps, die bereits für das erste Halbjahr angekündigt wurden, immerhin schon 23 26. Weitere nehme ich gern auf, einfach über einen Kommentar melden.
Wie im Beitrag “stARTreise Rückblick” erwähnt, gibt es mittlerweile eine wachsende Verbindung zu dem von Ralf Lippold veranstalteten OpenCoffeeClub Dresden. Grund genug, um methodisch noch einmal auf Ralf zurück zu kommen und für den Rückblick auf die stARTconference vier Fragen zu stellen.
Was war gut? // Good?
Was war tricky? // Tricky?
Was habe ich gelernt? // Learned?
Was ist meine nächste Action? // Action…. Intention ist das bewusste Reflektieren zu dem vergangenen Gespräch aus der eigenen Perspektive und der Ausblick auf die Zukunft (persönliche Aktion).
Mehr dazu findet man entweder in einem Flickr-Album von Ralf oder in der Anwendung auf seinem Blog.
good:
Ganz besonders gefallen hat mir die Vertrautheit, mit der ich auf andere zugehen konnte und auf die auf mich zugegangen wurde. Das führe ich nicht nur darauf zurück, dass ich mit sehr vielen der anwesenden Konferenzteilnehmer mal mehr mal weniger über Twitter, Facebook und Blogs in Kontakt bin, sondern auch auf das bewußte Formieren der Zusammengehörigkeit, den stART11en (sprich stARTelfen ) – stART11en helfen.
Gleich als zweites möchte ich natürlich auf den Inhalt eingehen. Transmediales Storytelling ist im Laufe des vergangenen Jahres immer mehr auch zu meinem persönlichen Thema erwachsen. Nicht nur über die stARTconference, sondern auch über die Ausstellung “Scheinbar sein. Faktisches und Virtuelles” der Altana Galerie der TU Dresden und noch viel mehr die dazu begleitende Ringvorlesung. Beiträge, wie die von Marcus Brown mit seinen Vortrag “Streamtelling” oder Patrick Breitenbach mit dem Title “How to hack the global brain with transmedia storytelling” waren dafür genau das richtige I-Tüpfelchen. Ebenefalls total gefallen hat mir Miriam Vittinghoff “Die Kunst des analogen Erzählens in einer digitalen Welt” und Alexander M. O. Serrano “Transmedia Storytelling – Der lange Weg vomMarketingdienstleister zum Studio”.
Die Verpflegung soll nicht unerwähnt bleiben. Sowohl in der Weidenlounge wie auch in der Haniel Akademie. Besonders gelungen und nachahmenswert ist die Wahl der Räumlichkeiten. Die Haniel Akademie bot das gewohnte Konferenzumfeld, die Calvinistenkirche den experimentellen Freiraum. Auf der einen Seite Weite und feste Struktur, auf der anderen Seite der Rauhraum, der Lust machte zu entdecken. Zu entdecken gab es viel, gefunden habe ich dort u.a. ein tolles Gespräch mit Wibke Ladwig, im Hintergrund angenehme Musik, eine gut visualisierte Twitterwall, zur Rechten Kaffee, zur Linken lecker Cookies. Was will man mehr? Danke! :)
learned:
Sich Themen anzunähern, kann immer von verschiedenen Standpunkten geschehen. Meist ist genau das auf einer Konferenz auch der Fall. Bei der Wahl der Räumlichkeiten (deren Beschaffenheit und Formbarkeit) kann und sollte man darauf achten, dass diese inhaltlich gegensätzlichen Standpunkte von diesen Räumlichkeiten auch aufgefangen werden. Eine stART11 nur in einem stark vorgezeichneten Raum oder auch nur an einem Ort, wo Experiment und Gestaltbarkeit im Mittelpunkt steht kann, wäre nicht die stART11 gewesen, wie ich sie erlebt habe. Es braucht beides.
Ein weiterer Punkt: Twitter rockt! Vor, während und nach der Veranstaltung lebt der Hashtag #stART11. Facebook hat während der Veranstaltung eigentlich keine Rolle gespielt und Google+ ist auch noch nicht so weit.
Inhaltlich gibt es natürlich auch einiges. Vieles konnte ich wiederfinden, meist noch mal ein wenig besser strukturiert als ich mir das bisher erarbeitet habe. Was ich noch nicht hatte, bei dem Vortrag auch gar nicht soo sehr hervorgehoben wurde, ich aber als besonders wichtigen Punkt im Fundament einer transmedial erzählten Story nennen würde, ist das hier:
tricky:
Duisburg ist nicht gleich um die Ecke. Aber das wußte ich ja.
Was ich vermißt habe, ist eine Teilnehmerliste. Ich habe aber auch bis jetzt noch nicht gefragt, muss ich zugeben.
Die Programmpunkte wurden auch nicht noch mal in ausgedruckter Weise irgendwo hingepinnt. zur stART10 gab es das, wenn ich mich richtig erinnere. Und: Ich habe jetzt auch extra noch mal draufgeschaut, aber auf dem Programmflyer ist auch keine URL zur stARTconference zu finden. Danach wurde ich zumindest einmal gefragt. Aber das sind alles nur Kleinigkeiten.
Schon etwas schwieriger war die Sache mit den Stehtischen. Stehtische auf der Konferenz kennt man ja, ist natürlich üblich so. Wer zu spät kommt, steht da erstmal eine Weile rum und tastet mit den Augen ab, wo man dazupassen könnte. Sowohl vom Platz her wie auch von der Bekanntschaft. Grüppchen bilden, schafft halt immer auch Abgrenzung und das Gegenteil will man ja eigentlich genau an diesem Punkt erreichen. Wie gesagt, das ist ein generelles Problem, keines der stART11. Da fehlt regelrecht ein besseres System.
Noch eine Kleinigkeit. Ein Beamer der so steht, dass man gezwungenermaßen als Zuhörer durchs Bild laufen muss, provoziert natürlich Brüche im Vortrag.
action:
Die stART11 Tweet-Dokumentation habe ich bereits angefangen. Vorgenommen habe ich mir noch, ähnlich wie 2010, die Tweets nach Vorträgen zu ordnen.
Eine große Aufgabe für das stARTcamp ist es jetzt, die richtigen Räume zu finden. Parallel geht es natürlich auch darum die Geschichte des stARTcamp 2012 (#scdd12) weiterzuerzählen.
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Weitere Artikel:
Die stART11 ist vorbei, aber was ist geblieben?
stART11 stART11 stART11 – Transmedia Storytelling und die Welt des digitalen Erzählens (Tag 1)
Transmedia Storytelling @stART11 – die Konferenz mit dem “I”-Faktor: Impulse, Ideen, Inspiration, Interaktionen, Input (Tag 2)
stART11: Transmedia und Software
stART11: Transmedia und Organisationsstruktur
stART11: Transmedia und Weltbeherrschung
stART11: Transmedia und Theater
stART11: Transmedia und Wahnsinn
stART11 Konferenz Duisburg: Transmedia Storytelling
Zeit für eine kleine Rückblende.
Vergangenen Montag kam mir die Idee, mir für meine geplante Reise zur stARTconference über eine Crowdfunding-Aktion Unterstützung zu suchen. Der Beweggrund ist einfach. Wie auch schon für das erste stARTcamp Dresden wollte ich auf der stARTconference Kontakte knüpfen und die Idee des stARTcamp Dresden dort verbreiten. Sinn der Aktion ist die stärkere Bindung über meine Person zur Veranstaltung in Dresden, damit möglichst viel von den Ideen, den Gedanken und dem Gemeinschaftsgefühl von Draussen nach Dresden hineinschwappen.
Ich habe diesen besagten Montag über dann immer nur kurz darüber nachgedacht. Was mir fehlte war ein kleiner Funke der inneren Überzeugung, den ich irgendwie nicht allein zünden konnte. Gut, dass es den OpenCoffeeClub Dresden gibt! Dieser findet in Dresden jeden Montag 19 Uhr im Starbucks am Altmarkt statt. Kaffee schlürfen, quasseln, kennenlernen. Immer wieder sind auch neue Leute dabei und immer wieder ist das für mich der richtige Ort, um an kleinen aber feinen Ideen herumzudoktern.
Im Hinterkopf die 24 Stunden Crowdfunding Aktion sitzend, fragte ich einfach: Was verbindet ihr mit dem Wort “Streßtest”? Die Antworten waren perfekt, denn “Stuttgart 21″ und “Bankenkrise” zeigten mir sofort, dass ich das anders angehen musste, um nicht die falschen Bilder zu erzeugen.
Im weiteren Verlauf kamen wir dann über die Frage “Was könnte der Anreiz sein, diese Reise zu unterstützen?” unter anderem darauf, dass der Kontakt zur stARTconference auch dazu dient, um hier “das Feld für zukünftige Projekte vorzubereiten”. Im Gespräch war zum Beispiel das Modellprojekt Kulturagenten für kreative Schulen, welches in diesem Schuljahr in fünf Bundesländern startet. Solche und ähnliche Modellprojekte müssen immer vom Land mitfinanziert werden, brauchen daher einen irgendwie geartet vorbereiteten Boden.
Auch auf dem OpenCoffeeClub entstand die Idee, dass man mir für die Reiseunterstützung einen konkreten Auftrag mitgeben hätte können, eine Frage, die ich hätte auf dem stARTconference lösen müssen. Das Potential hat leider keiner erkannt, schließlich hätte man das auch schamlos ausnutzen können. Hätte hätte. Beim nächsten Mal lasse ich die Anforderungen nicht so offen. :)
Der Funke jedenfalls war mehr als groß genug und es konnte losgehen. Stephan Pop von der Crowdfundingplattform VisionBakery ist extra wach geblieben, um für mich persönlich auf den stARTknopf zu drücken. Und tatsächlich, keine 30 Minuten später war der erste Unterstützer dabei. Super! Danke!
Hier also noch einmal mein ganz besonderer Dank an die Unterstützer der stARTreise – von Dresden nach Duisburg und zurück: Die Unterstützer der Stunde eins!
Karsten Wenzlaff
Ralf Lippold
Wolfgang Gumpelmaier
Christian Holst
Michael Lippold
Dirk Heinze
Marcel Belledin
Denis Bartelt
Karin Janner
und dem offiziellen Reisesponsor Kulturmanagement Network!
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Auch wenn ich mittlerweile wieder aus Duisburg zurück bin, ist die Reise noch nicht beendet. Im Gegenteil, sie geht eigentlich erst los – die Reise zum stARTcamp in Dresden. Zur Aufbereitung habe ich zunächst einmal sämtliche Tweets der stART11 eingesammelt und abgespeichert. Die stARTconference war eine ganz besondere, ihre Geschichten werden wir uns noch lange erzählen. Auf die diversen Blogpost, Videoaufzeichnungen und Vortragsfolien werde ich jetzt nach und nach hinweisen, genauso, wie ich selbst noch hier und in meinem Blog Kultur2Punkt0 meinen Beitrag bringen werde.
Update: Hier geht es zum Projekt auf der VisionBakery!
Wenn in etwas weniger als einer halben Stunde die Uhr den neuen Tag beginnt, starte ich eine kleine Geschichte für die Reise zur stARTconference in Duisburg. Aber ich beginne mal noch eine paar Stunden weiter vorn.
Vor ungefähr einem Jahr war ich das erste Mal in Duisburg, zur stARTconference. Diese Reise war für mich ein wichtig, um im März diesen Jahres das stARTcamp Dresden durchführen zu können. Auch in diesem Jahr möchte ich wieder bei der stARTconference dabei sein und damit wieder einen wichtigen Grundstein legen, damit es im kommenden Frühjahr wieder ein stARTcamp in Dresden geben kann.
So weit der eine Strang der Geschichte. Und jetzt ist schon klar, wenn ich das so betone, gibt es auch noch einen zweiten Teil. Dieser zweite Strang dreht sich um das Thema Finanzierung, genauer gesagt geht es um Crowdfunding. Zum Thema Crowdfunding habe ich in meinem Blog Kultur2Punkt0 schon mehrmals geschrieben. Auch in anderen Blogs kommentiere ich dazu gern, genauso wie ich das auch immer wieder in einer Facebook-Gruppe mache. Was aber nach wie vor fehlt, ist mein Praxistest und den möchte ich jetzt nachholen.
Ich möchte quasi einen kleinen Speedtest machen und versuchen in 24 Stunden 240 Euro zusammen zu sammeln, um damit die Reisekasse für die Fahrt zur stARTconference zu finanzieren.
Warum mache ich das?
Natürlich plane ich nicht erst heute für die Fahrt nach Duisburg, allerdings trage ich bisher die Kosten dafür selbst. Dieses Geld, welches ich dabei reinstecke bekomme ich, wenn ich genügend Sponsoren finde, zwar beim stARTcamp wieder rein, das Risiko aber trage ich selbst. Genau da kommt Crowdfunding ins Spiel. Crowdfunding bietet von der Idee her die Möglichkeit genau diesen Prozess umzukehren.
Ich würde mich freuen, wenn dieses kleine Experiment gelingt und ich möglichst viele Unterstützer finde, die das nächste stARTcamp in Dresden bereits jetzt im Vorfeld entweder finanziell oder über das Weitersagen mittragen.
Ab 00:00 Uhr wird auf der Crowdfunding Plattform VisionBakery das 24 Stunden Projekt starten und ich sage schon mal vielen Dank an Alle, die mir dabei helfen.
Steffen Peschel: Hallo Anke von Heyl,
so wie ich das über den Twitter Hashtag #kulturtwittwoch mitlesen kann, bist du verantwortlich für den Kulturtwittwoch in Köln. Kannst mir kurz erklären, was ich mir unter dem Kulturtwittwoch vorstellen kann?
Anke von Heyl: Der Kulturtwittwoch ist ein Treffen von twitternden Kulturmenschen. Die meisten haben beruflich mit Kultur zu tun – es sind aber auch diejenigen herzlich willkommen, die sich einfach nur besonders für Kultur interessieren. Dadurch entsteht eine äußerst spannende Mischung an Leuten, die ich sehr schätze.
Steffen Peschel: Mit welchen Erwartungen kommen die Kulturtwittwoch-Gäste? Sind das eher bestimmte Erwartungen, die sich direkt auf ein Projekt beziehen oder ist das doch eher das reine Interesse am Austausch und die Neugierde?
Anke von Heyl: Es ist schon so, dass viele aus Neugierde kommen. Und die meisten sind dann ganz überrascht, dass es keine feste Agenda gibt, keine Vorträge oder so. Man plaudert. Und genießt vielleicht ein Weinchen. Und dabei entdeckt man dann ganz beiläufig, dass der Nebenmann ein irre spannendes Projekt hat. Es entstehen dann Gespräche, in denen auch schon mal Tipps für Ausstellungsbesuche gegeben werden. Es ist auch schon vorgekommen, dass man ganz gezielt z.B. über die Vermarktung eines Produktes (in diesem Falle eine App) diskutieren konnte. Oft entstehen aus den Treffen beim Kulturtwittwoch auch gemeinsame Projekte, die man dann angeht. Ute Vogel und Wibke Ladwig habe ich schließlich auch über den Kulturtwittwoch kennengelernt!! Jetzt organisieren wir gemeinsam das stART Camp in Köln, das sozusagen aus dem Kulturtwittwoch erwachsen ist. Es zeigt sich hier in besonderer Weise, wie gewinnbringend man sich offline mit seinen Onlinekontakten vernetzen kann!
Steffen Peschel: Welche Voraussetzungen müssten erfüllt sein, damit sich in Dresden auch einen Kulturtwittwoch etablieren kann?
Anke von Heyl: Es muss sich jemand finden, der sich bereit erklärt, jeden Monat einen Termin festzulegen und dann in einem Lokal zu reservieren. Alles Weitere wird sich dann zeigen. Sicher gibt es genügend kulturinteressierte Menschen aus der Twittergemeinde in und um Dresden, die Lust zu auf ein entspanntes Kennenlernen offline haben. Und da Kulturmenschen ja immer auch sehr kreativ sind, entstehen da auf jeden Fall spannende Begegnungen. Als besonders geeignete Location für das Treffen hat sich für uns das Restaurant im Museum Ludwig erwiesen. So angehängt an eine Kulturinstitution passt das für den Kulturtwittwoch sehr gut.
Steffen Peschel: Kann ein Kulturtwittwoch auch ein Instrument sein, mit dem Kultureinrichtungen Kontakt zur lokalen “Web 2.0 Szene” bekommen können und gibt es dafür vielleicht sogar Beispiele in anderen Städten?
Anke von Heyl: Ob ähnliche Treffen auch in anderen Städten stattfinden, weiß ich nicht. Aber für unseren Kulturtwittwoch kann ich sagen, das sich bislang dort nur die freie Szene getroffen hat. Da hat er sich aber auch schon als gewinnbringend für manchen erwiesen, der sich als Neuling in der Web 2.0 Szene begreift. Ich würde mir wünschen, dass auch mal jemand von den großen Kulturinstitutionen vorbeikommen würde. Es bestehen ja doch auch immer noch ziemliche Berührungsängste von Seiten der Kulturschaffenden – so erlebe ich das zumindest. Das war ja eigentlich auch die Ausgangsidee für das stART Camp in Köln. Dass wir dachten, man müsste noch mehr Kulturschaffende hier ansprechen.
Steffen Peschel: Wenn aber ein Theater oder ein Museum sich so einer Sache annimmt, ist das aber sicher keiner Fehler oder gibt es auch Dinge, die dagegen sprechen?
Anke von Heyl: Nein, das wäre sogar eine tolle Idee, wenn z.B. ein Museum zu einem Kulturtwittwoch einladen würde. Ich bin mir aber nicht sicher, ob man da mit den personellen Ressourcen so ein regelmäßiges offen gehaltenes Treffen hinkriegen würde.
Steffen Peschel: Vielen Dank für das Gespräch.
Zur Person:
Anke von Heyl ist Kunsthistorikerin und arbeitet vorwiegend als Museumspädagogin, Dozentin und Kulturmanagerin für die Kölner Museen und auch kleinere kulturelle Einrichtungen.
http://www.kultureventbuero.de
Schon vor einer Weile hatte ich den regelmäßigen Wochenrückblick angekündigt und bin ihn doch schuldig geblieben. Natürlich macht solch ein Wochenrückblick wirklich Arbeit. Wer dies mit unterstützen möchte, findet einen Hinweis dazu in der Facebook Gruppe zum stARTcamp Dresden. Wie genau sich das entwickelt, teste ich gerade noch aus, wer sich mit einbringen möchte oder auch einfach mal aus reinem Interesse dazustoßen möchte, ist gern gesehen.
Kommen wir zum Wochenrückblick für die vergangene Woche.
Da es sehr gut zu meinen derzeitigen Lieblingsthemen Kreativwirtschaft, Kulturpolitik und Innovation passt, ist mir ein Artikel auf Kulturmanagement.net aufgefallen. Räume der kulturellen Tat – Warum der Slogan »Kultur für alle« dringend ein Update braucht, z.B. als »Räume für alle«.
Um die Ausgestaltung (bereits vorhandener) kultureller Räumen geht es auf dem Kulturmanagement Blog unter dem Titel “Kulturförderung vs. Kulturforderung“. Gastautorin Elisabeth von Helldorff beschreibt dort eine, für mich sehr streitbare, neue Beziehung von Kunst und Kultur zu Unternehmen.
Ebenfalls mit dem Thema Zukunft Kultur befaßt sich der Beitrag “Mit dem Glauben an Entwicklung” – Ein Museumsszenario in 2.0.
Was in der vergangenen Wochen ebenfalls für Gesprächsstoff gesorgt hat, war der auf Klischee getrimmte und teilweise stark beleidigende Fernsehbericht von RTL Explosiv über die Gamescon. Leider, so würde ich das sagen, steckt in dem Vorgehen, ob im Ursprung gewollt oder ungewollt, mehr Berechnung als man sich das wünschen mag. Ich denke gerade für einen Sender wie RTL ist es tausendmal lieber für ein Format, das sich schon “Explosiv” nennt, einen Shitstorm abzubekommen, als gar keinen. Interessant fand ich den Kommentar von Barlow und die Crowdsourcing-Aktion für den „Kim Jong Il Gedenkpreis – für aussergewöhnlich schlechte TV-Berichterstattung“.
Einen Hinweis wert ist die Auswertung der Blogparade “Blog’n Roll – Rettet die Blogroll” von Tim Krischak. Nicht wirklich aus der vergangenen Woche, aber dennoch daran anschließen möchte ich die Auswertung der Blogparade “Das Konzert der Zukunft”. Ebenfalls wieder dazu passend und abschließend möchte ich auf den Remix Contest der Berliner Philharmoniker hinweisen.
Macht`s gut und noch eine schöne Woche!
## Update: Der Ticketverkauf hat begonnen: hier entlang!
Die zweite Jahreshälfte füllt sich immer mehr mit interessanten Terminen und bevor sich da noch jemand verplant, möchte ich kurz auf zwei wichtige Termine hinweisen. ;)
Bereits am 7. Oktober findet das stARTcamp Köln statt. Auch wenn ich gerade auf dieser Seite ein stARTcamp nicht beschreiben müßte, möchte mir dennoch kurz die Worte von Wibke Ladwig aus dem stARTblog leihen: “Als Veranstaltungssatellit der stARTconference richtet sich das stARTcamp Köln an Kulturschaffende, Künstler, Kultureinrichtungen und Vertreter aus der Kulturwirtschaft sowie an jene, die professional mit und im Social Web arbeiten. Gemeinsam diskutieren wir über das Potenzial des Web 2.0 im Kunst- und Kulturbereich.”
Wie auch das stARTcamp Dresden ist die Veranstaltung in Köln ein “Mashup aus Konferenz und Barcamp”, d.h. es wird Vorträge geben, aber auch Raum angeboten, sich über eigene Sessions einzubringen. Wer bereits jetzt mitstarten möchte, findet den Einstieg über das Blog, mixxt, die Facebook Fanpage oder auch über Twitter.
Wer an diesem Tag nicht teilnehmen kann, hat noch eine Chance direkt am Mutterschiff anzudocken. Die stARTconference findet in diesem Jahr am 17. + 18. November statt. Unter dem Motto “Die Kunst des digitalen Erzählens” wird Konferenz für den Bereich Kunst, Kultur und Social Media in diesem Jahr den Veranstaltungsort wechseln und im Duisburger Ruhrort, dem Kreativquartier von Duisburg, anlegen.
Für mehr Informationen verweise ich auf die Seite der stARTconference, dort hat nämlich Frank Tentler gerade heute noch einmal alle Informationen zum stART11-Universum zusammengetragen.
Karin Janner listet aktuell Veranstaltungen, die in diesem Jahr bereits im Themenfeld Kulturmanagement, Kulturpolitik und Social Media/Neue Medien bereits stattgefunden haben und deren Reaktionen in Blogs dazu auf. Weitere Hinweise und passende Links sind willkommen.
Fundiertes zum Thema Markenrecht: Einen ausführlichen Überblick über das Thema Markenrecht mit einem Fokus auf den Eventbereich gab es auf kulturmarken.de
Die Bedeutung des Markenrechts im Eventmanagement
Nicole Männl hat in ihrem Blog unter dem Begriff Liker-Relations beschrieben, wie man Fans für seine Facebook-Page gewinnen kann und was man dabei besser läßt. Ergänzend passen die drei nervigen Unarten auf karriebibel.de von Jochen Mai sehr gut.
Tim Renner hat in einen Kommentar zur Schließung von kino.to aufzeigt, dass es sich bei kino.to nicht unmittelbar um einen Teil der gerade wieder heiß diskutierten Urheberrechtsdebatte handelt, sondern schlicht und ergreifend das Versagen der Content-Konzerne deutlich macht.
Den Content-Konzernen werden Rechte an Werken von Kreativen übertragen, damit sie diese kommerziell auswerten. Verhindern sie diese Auswertung, indem sie die legalen Zugänge nicht oder zu spät ermöglichen, verhindern sie Geschäft und erfüllen somit nicht ihren Vertrag mit den Künstlern. Der einzige Markt, in dem der zuerst von der Digitalisierung betroffene Musikmarkt seit 2010 wächst, ist Schweden. Dort erlauben es Musikverlage und Plattenfirmen einem Streaming-Dienstleister (Spotify), alle Titel legal verfügbar zu machen, sobald sie das erste Mal im Radio aufgeführt werden. Finanziert wird das Angebot durch Abos oder Werbung. Spotify ist somit eine Art kino.to für alle.
Ebenfalls lesenswert mit einer Betrachtung von der technischen Seite (Thema Streaming) zum Thema kino.to ist ein Beitrag auf netzwertig.de von Marcel Weiss.
und der Kommentar passt auch noch:
Schönes Wochenende!
Das stARTcamp Dresden ist nun schon eine Weile her und es ist hier im Blog recht still geworden. Zeit also wieder zu beginnen und zwar hier im Blog. Da ich selbst auch noch das Blog Kultur 2Punkt0 schreibe und dieses thematisch deckungsgleich ist, habe ich zwei Schwerpunkte gesetzt, um nichts zu doppeln. Zum einen möchte ich mit die wöchentliche Linksammlung fortführen und zum zweiten über Events aus dem Bereich Kulturmanagement, Kulturpolitik und Social Media berichten.
Natürlich stehen auch noch weitere stARTcamps und vielleicht auch noch stARTtogethers auf dem Aufgabenzettel, ich möchte aktuell aber niemanden auf etwas hungrig machen, solang noch nicht alle Zutaten auf dem Tisch liegen.
Los geht's! Am vergangenen Wochenende trafen Eure Herbergsmütter Ute, Anke und Wibke sich, um in die Planung für das zweite Kölner stARTcamp am 14. September 2012 einzusteigen. Das fabelhafte stARTtogether im April (unfassbare 4.000mal wurde die Dokumentation aufgerufen) hat uns zusätzlich beflügelt.
Das Thema
"Social Web ist schön, macht aber viel Arbeit."
Unserem Motto bleiben wir treu und stellen 2012 die Qualifikationen und Berufsbilder für digitale Kommunikation für Kunst und Kultur in den Mittelpunkt.
Wir freuen uns auf spannende Sessions! Außerdem geben wir an diesem Tag interessierten Bewerbern und suchenden Arbeitgebern aus Kunst und Kultur die Möglichkeit, mit einem Video in einer virtuellen Stellenbörse aufeinander und Bewerbungen und Stellen im Bereich digitaler Kommunikation aufmerksam zu machen.
Die Anmeldung
2011 waren wir völlig von den Socken, wie flott die Tickets weggingen. Auch in diesem Jahr haben wir wieder 120 Teilnehmerplätze zu vergeben. Wie im letzten Jahr werden wir dann mitsamt Helfern, Pressegästen, Sponsoren und unserer Wenigkeit etwa 140 stARTcamper sein. Um diesmal möglichst vielen Interessenten die Gelegenheit zu geben, beim stARTcamp Köln dabei zu sein, geben wir die Tickets in zwei Staffeln raus:
Die Anmeldung erfolgt wie im Vorjahr über amiando. Den Link geben wir rechtzeitig bekannt. Nach Erfahrungen im Vorjahr bieten wir diesmal eine Ticket-Tauschbörse hier im Blog an. Stornierungen über amiando funktionieren erst ab einer gewissen Höhe der Teilnahmegebühr. Wir wollen aber bei den 25 EUR bleiben, mit denen wir die Basiskosten wie etwa die Miete für die Location decken können.
Wir suchen Sponsoren!
Keine falsche Scheu! Wir stellen gerade hübsche Sponsorenpakete und eine Infografik über unsere Reichweite zusammen - die über den Tag hinaus enorm war und ist. Diesmal wird das stARTcamp Köln zusätzlich auch für Aus- und Weiterbildungsanbieter sehr interessant sein. Also, sprecht uns an. Wir freuen uns über jeden Sponsor.
Internetwoche Köln
Diesmal findet das stARTcamp Köln im Rahmen der Internetwoche Köln statt. Vom 10. bis zum 16. September finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die sich mit den vielfältigen Seiten des Internet befassen.
Wohlan, verbreitet die gute Kunde und tragt den Termin in Euren Kalender ein. Wir Herbergsmütter freuen uns auf Euch!
Update 12:16 Uhr am 14. Mai: Der offizielle Hashtag lautet #sck12!
Wir, die Herbergsmütter des stARTcamp Köln, unterstützen die stARTconference 2012.
Wollt Ihr auch an der stARTconference teilnehmen oder sie unterstützen?
Update: Leider ist das Crowdfunding der stARTconference gescheitert: Das Aus der stART12 als stARTschuss für das “next level”.
[View the story "stARTtogether Köln: Es begab sich an einem Abend im April ..." on Storify]
Heute abend, am 3. April 2012, laden wir zu einem Themenabend zu Crowdfunding. Gemeinsam Projekte finanzieren. Aha, wird sich mancher denken, und vielleicht etwas ratlos mit den Schultern zucken. Für welche Projekte und Ideen sich Crowdfunding eignet und wie man das Ganze angeht, das wollen wir heute abend in einer sachkundigen Runde mit Menschen erörtern, die sich mit dieser Finanzierungsform auseinander gesetzt und bereits Erfahrungen gesammelt haben.
Und nun kommen Sie, nun kommt Ihr: Welche Fragen brennen Ihnen, brennen Euch auf der Seele? Sendet uns Eure Fragen hier als Kommentar im Blog oder via Twitter mit dem Hashtag #stog12 und wir nehmen diese nach Möglichkeit mit in die Podiumsdiskussion. Wir verfolgen während die #stog12 -Tweets und versuchen, auch während der Veranstaltung, Fragen hinein zu moderieren.
Den Link zum Livestream geben wir kurzfristig hier, auf Facebook und bei Twitter durch.
Ablaufplan
19 Uhr Begrüßung durch Anke von Heyl, Ute Vogel und Wibke Ladwig
19:10 Uhr Vortrag: Einführung ins Thema Crowdfunding (Wolfgang Gumpelmaier)
19:30 Uhr Kurzvorträge mit Präsentation von Projekten und Haltung zu Crowdfunding von Andrea Kamphuis, Frank Tentler und Axel Kopp.
20:15-21:00 Uhr Podiumsdiskussion mit Andrea Kamphuis, Frank Tentler und Axel Kopp (Moderation: Anke von Heyl, Wibke Ladwig)
21-22 Uhr Netzwerken und Austausch
Hier der Link zur Location: http://www.atelier-colonia.de/
Und hier das Atelier Colonia bei Google Maps.
Gleich in der Nähe ist die Haltestelle "Körnerstraße" der Linien 3 und 4 sowie der S- und Regionalbahnhof "Köln-Ehrenfeld".
Alles weitere hatten wir hier beschrieben.
Crowdfunding - Gemeinsam Projekte finanzieren: Themenabend mit Experten am 3. April beim 1. stARTtogether in Köln
Am Dienstag, den 3. April 2012 veranstalten Eure Herbergsmütter Anke von Heyl, Ute Vogel und Wibke Ladwig das 1. stARTtogether Köln im Atelier Colonia in Köln-Ehrenfeld.
Von 19 bis 22 Uhr beleuchten wir mit menschlich-fachlicher Unterstützung von Andrea Kamphuis, Wolfgang Gumpelmaier, Axel Kopp und Frank Tentler die Möglichkeiten und Grenzen der gemeinsamen Finanzierung von Projekten im Social Web.
Gemeinsam Projekte finanzieren: Das Thema „Crowdfunding“ steht im Mittelpunkt des ersten stARTtogethers in Köln. Der Eintritt ist frei, Getränkeverkauf vor Ort. Um diesen Abend organisieren zu können, benötigen wir Eure Unterstützung: Finanziert wird die Veranstaltung passend zum Thema durch Crowdfunding. Möchtet Ihr teilnehmen oder unsere Veranstaltung unterstützen? Beteiligt Euch an den Kosten der Raummiete. Schaffen wir das, bis zum 3. April die benötigten EUR 100,00 zusammenzubekommen? Das Crowdfunding startet am 20. März. Die Plattform und den Link dorthin geben wir in den nächsten Tagen via Twitter, Facebook und hier im Blog bekannt. Seid dabei und unseres Danks gewiss!Edit: Aufgrund von Krankheit, erhöhtem Arbeitsaufkommen und der Kürze der Zeit, haben wir uns entschlossen das Crowdfunding zur Finanzierung der Raummiete analog zu realisieren - sprich, wir werden am Abend vor Ort eine Spendenbox aufstellen. :)
Anmelden könnt Ihr Euch ab sofort über facebook, Xing, per Mail oder ganz unformell einen Kommentar hier im Blog.
Crowdfunding, die Finanzierung von Projekten und Ideen durch die Community, wird zunehmend auch in Deutschland bekannter. Durch die publikumswirksame Crowdfunding-Aktion für einen Kinofilm der TV-Serie „Stromberg“ gelangte das Thema auch in die Berichterstattung der klassischen Medien. Etliche Plattformen wie startnext, MySherpas, Pling, Inkubato oder VisionBakery entstanden in den letzten zwei Jahren. Gerade für Kulturinstitutionen, Unternehmen der Kulturbranche und Kreative bietet die gemeinsame Finanzierung von Projekten durch Crowdfunding neue Möglichkeiten. In Vorträgen und einer Podiumsdiskussion werden diese Möglichkeiten, aber auch die Grenzen von Crowdfunding ausgelotet.
Wolfgang Gumpelmaier, Berater aus Wien und Experte für Social Film Marketing, führt via Skype ins Thema ein. Andrea Kamphuis (Mitgründerin des Crowdpublishing-Verlags Kraut Publishers) und Frank Tentler (Veranstalter der stARTconference und Social Web-Stratege) geben in Kurzvorträgen Einblick in ihre Erfahrungen mit Crowdfunding-Projekten und Axel Kopp (Kulturmanager und Online-Redakteuer der IHK Düsseldorf) wirft einen kritischen Blick auf das Thema. Moderiert von den Veranstalterinnen und unter Einbeziehen von Fragen aus dem Publikum setzen sich Andrea Kamphuis, Frank Tentler und Axel Kopp kritisch mit Crowdfunding auseinander.
Im Anschluß ist noch Gelegenheit zum Netzwerken, für Gespräche, Schwatzen, Kennenlernen und Wiedersehen.
Mit Unterstützung von Guido Schwan planen wir eine Übertragung via Livestream. Fragen aus Twitter werden von den Veranstalterinnen in die Podiumsdiskussion moderiert. Der Hashtag für diesen Abend lautet #stog12. Die Dokumentation erfolgt hier im Blog des stARTcamp Köln.
Kommt alle! Gebt die frohe Kunde weiter!
Herzlich winken Eure Herbergsmütter Euch zu:
Anke von Heyl, Ute Vogel und Wibke Ladwig
Foto: Harald Link
Wenn in Köln etwas zum zweiten Mal stattfindet, gehört es zur Tradition:
In diesem Sinne gehen wir mit unserem stARTcamp Köln in die zweite Runde - in diesem Jahr auch als Bestandteil der Internetwoche Köln.
Ihr seid herzlich eingeladen, am 14. September 2012 wieder in unsere Social-Media-Herberge Karl Rahner Akademie zu kommen. Einen Tag lang widmen wir uns in Sessions, Vorträgen und Workshops Kunst, Kultur und Social Web. Vernetzt Euch live und in Farbe quer durch alle Kultursparten. Die Herbergsmütter Ute Vogel, Wibke Ladwig und Anke von Heyl servieren garantiert keinen Hagebuttentee und freuen sich auf euch. Und natürlich auf ein unvergessliches Social Singing! Vergesst das Social Singing nicht!
P.S. Den Anmeldetermin verkünden wir auf den bekannten Kanälen. Haltet Augen und Ohren also offen!
Zwei Wochen liegt unser 1. stARTcamp Köln inzwischen zurück. Unsere Dokumentation ist auf einen stolzen Umfang angewachsen. Als wir mit der Planung des stARTcamps Ende Mai begannen, haben wir nicht geahnt, dass wir auch eine solch großartige, professionelle Video-Dokumentation bieten können.
Wesentlich zum Gelingen dieses Tages und der Dokumentation trugen drei Herren bei, die sich zu einem frühen Zeitpunkt mit größter Selbstverständlichkeit bereit erklärten, uns mit Rat und Tat beim stARTcamp zu unterstützen und Vorträge und Sessions aufzuzeichnen.
Ein großes, großes Dankeschön an Guido Schwan, Harald Link und Alexander Bentzien. Ihr seid allesamt fabelhaft!
Zu Ehren unserer Helden und als kleines Dankeschön benannten wir Räume nach ihnen. So gab es den Schwan-Saal, die Link-Lounge und die Bentzien-Bude.
Also, ein tiefer Knicks nochmal und lasset Euch feiern als unsere Helden, Guido, Harald und Alexander!
Harald Link, der „nebenbei“ auch noch famose Fotos machte:
Alexander Bentzien, der den „Schwan-Saal“ im Griff hatte und den ich genau wie auf diesem Foto meist nur von der Bühne aus hinter der Kamera sah:
Guido Schwan, der unerschütterlich überall Hand anlegte und auch in unseren aufgeregtesten Momenten („Das Internet ist FUTSCH!!!11einself!!1“) die Ruhe selbst blieb und eine Lösung fand:
Diese wunderbaren Fotos und noch viele mehr machte übrigens Oliver Schwarz aka @schwarzdesign und sind hier zu sehen.
^wla
Foto: Harald Link
Die Herbergsmütter sind glücklich, zufrieden, dankbar und beseelt von den überwältigenden Rückmeldungen. Ihr habt den von uns vorbereiteten Rahmen mit fabehaften Inhalten, Energie und guter Atmosphäre gefüllt. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen bei der stARTconference im November, auf weitere stARtcamps in anderen Orten und gegen ein 2. stARtcamp Köln 2012 spricht im Moment auch nichts. ;)
Noch drei Tage und wir sehen uns beim 1. stARTcamp Köln! Die Teilnehmer erwartet ein Mashup aus Konferenz mit Vorträgen und Diskussionen und Barcamp mit Sessions, die aus dem Kreis der Teilnehmer angeboten werden. Einige sind bereits auf der Community-Plattform mixxt eingereicht worden. Wer spontan am Freitag noch etwas anbieten möchte (Workshop, Vortrag, Gesprächsrunde etcpp) sei herzlich dazu eingeladen.
Eine der Sessions bietet Sebastian Hartmann aka @MuseumsHeld an. Sebastian ist MuseumsSocialWebber, Projektleiter Social Web bei publicplan und bloggt museumsreif.Mein Beitrag für das stARTcamp in Köln ist eine Session, in der ich den Teilnehmern vermittle, wie sie in ihrer Kulturinstitution das Thema Social Media platzieren und von der ersten Idee bis hin zur Onlinegehen umsetzen können. Dabei geht es mir vor allem um die Kommunikation des Themas „Social Media“ im Kreise des Teams und bei der Leitung einer Institution.
Meist wird es nämlich von einer oder zwei Personen inhouse angestoßen und dann gilt es, die anderen davon zu überzeugen. „Social Media“ ist nachwievor etwas, bei dem sich viele Mitarbeiter in Kulturbetrieben nicht vorstellen können, was es der jeweiligen Institution bringt und wie sie es im Arbeitsalltag handhaben können. Und auf den Zuspruch der Kollegen muss man bauen, um die Aktivitäten auf Dauer lebendig und vielfältig zu gestalten.
Da ich aus der Museumsbranche komme, wird der Fokus der Session dort liegen. Die Ansätze sind aber auf jede andere Institution übertragbar.2. Worin genau siehst Du die Chancen für Museen im Social Web?
Museen stehen vor einer großen Herausforderung. In Zukunft kommt es noch viel mehr darauf an, dass sie sich selbst finanzieren können. Ergo wird den Besuchern und Förderern einer Institution eine noch höhere Bedeutung zu teil werden. Darauf müssen sich die Museen einstellen und neben den klassischen Aufgaben und Tätigkeitsfeldern auch „neue“ Wege beschreiten, um noch mehr Menschen zu begeistern, erreichen und dauerhaft zu binden.
3. Welche Museumsprojekte hältst Du für besonders bemerkenswert - und warum?
Natürlich habe ich als „Fan“ auch einige Favoriten und natürlich auch einige, bei denen ich mitgewirkt oder beteiligt war - wie beim Neanderthal Museum, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und noch einigen mehr. Die Institutionen gehen mittlerweile sehr unterschiedlich an die Sache heran und das gefällt mir.
So mag ich den stark partizipativen Charakter der Facebook-Aktionen vom NRW-Forum Düsseldorf (wo ich mittlerweile Stammgast bin und öfters auch Ausstellungen mehrfach besuche) mit Fotowettbewerben, Preview-Führungen und vielem mehr.
Gleiches gilt aber auch für das Asisi Panometer, welches heute in Berliner Pergamonmuseum eröffnet oder das Museum Kunstpalast in Düsseldorf. Gut finde ich auch das Live-Getwittere aus dem Deutschen Currywurstmuseum Berlin, dem Lehmbruck Museum Duisburg und dem Museum für Kommunikation Frankfurt und Berlin (die ich daraufhin auch live besucht habe, als ich vor Ort war).
Die Blogs vom Mercedes Benz-Museum Stuttgart, LWL-Museum für Archäologie Herne und der Bundeskunsthalle Bonn erzählen tolle Geschichten und geben via Bild und Text spannende (Ein)Blicke hinter die Kulissen, die Lust auf den Museumsbesuch machen.
Gleiches gilt für das umfangreiche SCHIRNmag der SCHIRN Kunsthalle, welches ich Museumsfans in Frankfurt sehr ans Herz legen möchte.
Nur noch wenige Tage bis zum 1. stARTcamp Köln. Wir freuen uns sehr, dass wir Claudia Pelzer, Medien-Ökonomin, Bloggerin, Autorin und Gründerin des Crowdsourcingblogs, am Freitag an Bord haben werden.
Liebe Claudia, über welches Thema wirst Du beim stARTcamp Köln sprechen?
Ich werde über Themen wie Crowdsourcing, Co-Creation und Open Innovation sprechen, erklären wo diese Entwicklungen herkommen und auch ein wenig versuchen zu ergründen wo sie uns hinführen. Denn letztlich werden sie, und davon bin ich überzeugt, unser Empfinden von (Kreativ-)Arbeit revolutionieren. Was genau versteht man unter Crowdsourcing und was fasziniert Dich daran? Crowdsourcing ist ein Neologismus, der sich aus ‘Crowd’ und ‘Outsourcing’ zusammensetzt. Der Prozess hat seinen Ursprung im Bereich Open Innovation und beschreibt im Grunde die Auslagerung von Arbeits- und Kreativprozessen an die Masse der Internetnutzer. Crowdsourcing hat verschiedene Unterkategorien, unter anderem Crowdfunding (die Community finanziert gemeinsam ein Projekt), Co-Creation (die Community erschafft gemeinsam ein kreatives Werk) oder Mircroworking (die Community erfüllt kleinere (Teil-)Aufgaben wie z.B. Texterkennung, die final wieder zu einem Gesamtergebnis zusammengesetzt werden). Was mich daran fasziniert? In einer mehr und mehr vernetzten Welt bieten sich uns in Zukunft vollkommen neue wirtschaftliche wie kreative Potentiale. Am Ende steht ein globaler Zugang zu Wissen, Kreativität und Arbeitskraft auf der einen,sowie zu Aufgaben und Nachfrage auf der anderen Seite. Plattformen und soziale Netzwerke agieren in diesem Umfeld als neue Mittler, vergleichbar mit einem neuronalen Netzwerk, das sich nach und nach erweitert. Noch befinden wir uns vergleichsweise am Anfang dieser Entwicklung. Umso spannender ist es zu beobachten, welche Mechanismen und Projekte sich daraus entwickeln und welche Rolle die deutsche (Kreativ-)Wirtschaft in diesem neuen Wettbewerb einnehmen wird. Gibt es kulturelle oder Kunst-Crowdsourcing-Projekte, die Du besonders bemerkenswert findest? Die Arbeit von Aaron Koblin finde ich faszinierend, den man wohl als Daten- bzw. auch durchaus als Crowdsourcing-Künstler bezeichnen könnte. Er nutzt Daten-Sets aus der Community, um kulturelle Trends und das sich wandelnde Verhältnis zwischen Menschen und Technologie abzubilden. Hier (Link: http://www.aaronkoblin.com/work.html) findet man Auszüge seiner Arbeit.
Herzlichen Dank, liebe Claudia. Bis Freitag!
Wer neugierig auf Claudia und Crowdsourcing ist, dem sei dieser Beitrag im Elektrischen Reporter von ZDFkultur ans Herz gelegt:
Seit gestern sind wir nun engültig ausverkauft und pickepackevoll. Das freut uns sehr und langsam werden wir auch schon kribbelig und aufgeregt.
Nachdem das stARTcamp Köln keine zwei Wochen nach Start der Anmeldung bereits ausverkauft war, konnten wir nach Prüfung der Kapazitäten noch ein kleines Kontingent freigegeben werden. Wer teilnehmen möchte, sollte sich rasch anmelden: via amiando.
Wir freuen uns bisher über Teilnehmer vom Thalia Theater Hamburg, Börsenverein des deutschen Buchhandels, Ulmer Verlag, Stadtarchiv Linz am Rhein, Deutsches Bergbau-Museum Bochum, LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, Museumsdienst Köln, DMT Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH, Museum Kunstpalast, Quadriennale GmbH, LVR-Freilichtmuseum Kommern, Kunstsammlung AXA Versicherung und Teilnehmern aus u.a. Berlin, Bonn, Duisburg, Düren, Hamburg, Herne, Karlsruhe, Leverkusen, München, Potsdam, Solingen, Stuttgart.
Social Media-Aktivitäten einer IHK? Für viele eine sonderbare Vorstellung. Aber: Im Social Web wird über IHKs geredet, und da nimmt man an diesen Gesprächen doch besser selbst teil. Seit April ist die IHK Köln auf einigen Plattformen vertreten, über erste Erfahrungen und vor allem die interne Kommunikation wird Susanne Hartmann von der IHK Köln berichten. Vieles davon - Widerstände und Strategien - ist wahrscheinlich auf größere Kulturinstitutionen übertragbar.
Besonders spannend: eine sehr erfolgreiche crossmediale Kampagne zum Azubi-Speed-Dating im Juni dieses Jahres, bei dem Social Media ein wichtiges Instrument in der Gesamtklaviatur der Maßnahmen wurde. Ein zentrales Element: Die Kooperation mit Clixoom und Christoph Krachten. Dieses Projekt zeigt, warum nicht ausschließlich die Followerzahlen, sondern die zielgruppengenaue PR-Strategie zum Erfolg führt.
Dr. Susanne Hartmann ist stellv. Presseprecherin der IHK Köln und dort u.a. für den Bereich Social Media und Internet verantwortlich. Als zertifizierte PR-Beraterin (DPRG) hat sie langjährige Erfahrung in der Unternehmenskommunikation und strategischen Kommunikationsberatung.
Susanne Hartmann auf Facebook und bei Twitter
Die letzten zwei Tickets gingen an die beiden Damen der Stadtbibliothek Köln! Damit sind wir AUSVERKAUFT. Bei diesem Zuspruch macht die Organisation des 1. Kölner stARTcamps richtig gute Laune. Vielleicht kommen wir sogar auf den Geschmack und machen im nächsten Jahr gleich noch eins ... Aber erstmal sorgen wir dafür, dass alle Teilnehmer am 7.10. einen fabelhaften Tag haben werden! Tschakka!
Wir freuen uns wie Bolle und sind auch ein bisschen stolz über die bisherigen Anmeldungen von u. a.:
Börsenverein d. dt. Buchhandels, Stadtarchiv Linz am Rhein, Deutsches Bergbau-Museum Bochum, LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, Museumsdienst Köln, DMT Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH, Museum Kunstpalast, Quadriennale GmbH, LVR-Freilichtmuseum Kommern, Kunstsammlung AXA Versicherung,
und Teilnehmern aus u.a. Berlin, Bonn, Duisburg, Düren, Herne, Karlsruhe, Leverkusen, München, Potsdam, Solingen, Stuttgart.
Nur die Kölner Theater und Museen tun sich noch etwas schwer, aber das hat vielleicht was mit dem Propheten im eigenen Land zu tun?
Nur noch 15 Tickets verfügbar! -> www.amiando.com
Und einen Tag später waren wir schon ausverkauft
/uvo
Ralf Witthaus ist freischaffender Künstler aus Köln und Initiator der Bundesrasenschau . Seit 1998 realisiert er seine “Rasenmäherzeichnungen” in ganz Deutschland.
Der Katalog zur Bundesrasenschau erhielt unlängst den RedDoT Award - einen der renommiertesten Designpreise, der international vergeben wird. Ralf Witthaus wird am 7.10. nicht nach Berlin fahren um mit seinem Verleger den Preis entgegenzunehmen, sondern er wird auf dem stARTcamp Köln über seine Erfahrungen mit dem Social Web berichten.
Das finden wir natürlich sehr großartig.
Neben Themen wie Organisation von Social Media, Crwodsourcing oder Crowdfunding beschäftigen wir uns auf dem stARTcamp Köln mit neuen Arbeitsformen. Ganz besonders freuen wir uns, dass Annette Schwindt einen Vortrag über dieses Thema halten wird. Sie ist Beraterin für Kommunikation, Bloggerin und Buchautorin.
Annette Schwindt (lizensiert mit der CC-Lizenz BY-NC-SA 2.0
Liebe Annette, über welches Thema wirst Du auf dem stARTcamp Köln sprechen?
Beim Thema neue Arbeitsformen im Zusammenhang mit Social Media hab ich mich sofort angesprochen gefühlt. Denn meine Dienste als Beraterin für Kommunikation (Schwerpunkt Online) gibt es aufgrund meiner gesundheitlichen Situation nur virtuell (oder in Ausnahmefällen bei mir). Das heißt, ich habe kein Büro, nur mein Laptop und das Telefon bei mir zuhause, Schulungen und Vorträge gebe ich über Skype, wer zu mir kommt, landet in unserem Wohnzimmer. Außerdem kam das Ganze auch nur zustande, weil ich Social Media nutze. Wie, das erzähle ich beim stARTcamp.
Du wirst für Deinen Vortrag live per Skype zugeschaltet. Wie sind Deine Erfahrungen mit dieser Form des Vortrags bisher?
Mein erster Vortrag via Skype war 2010 auf der stARTconference. Dazu bekomme ich heute noch begeistertes Feedback, auch wenn ich damals versucht habe, das komplett mit Präsentation im reinen Vortragsstil durchzuziehen. Das ist gerade bei so komplexen Themen wie Fanseiten-Erklären für den Zuhörer sehr anstrengend. Deswegen mache ich es inzwischen nicht mehr so, sondern gestalte meine Vorträge mit dem Veranstalter eher als Gesprächsrunde und biete danach noch Einzelgespräche an.
Welche Bedeutung hat Social Media für Veranstaltungen?
Eine immer größer werdende. Zum einen natürlich als Weitersage –Instrument, zum Crowdsourcing (siehe Organisation der kommenden stARTconference) und für die Dokumentation und das Feedback danach. Was ich mache, ist noch ungewöhnlich, dabei spart ein Sprecher wie ich dem Veranstalter Reise- und Übernachtungskosten. Ich wiederum kann meine Zeit effektiver nutzen und spare Energie (meine und Umwelt). Und die Ansprechbarkeit auch nach der Veranstaltung ist ja durch meine ständige Präsenz online trotzdem gegeben und wird auch gern genutzt.
Es gibt sicher Kollegen, die das für sich nicht so umsetzen können oder wollen. Aber ich habe damit durchweg positive Erfahrungen gemacht und anders wäre es für mich aus den genannten Gründen eben nicht machbar.
Herzlichen Dank, liebe Annette! Wir freuen uns sehr auf Deinen Vortrag.
Ab sofort könnt Ihr Euch via Amiando anmelden zum stARTcamp Köln.
Die Anmeldung läuft via Amiando. Die Teilnahmegebühr für das stARTcamp beträgt EUR 25,00. Wir freuen uns auf bekannte und (noch) unbekannte Gesichter! Wie auch auf Eure Sessions: Erste Vorschläge sind bereits bei mixxt eingetrudelt.
Noch ist das keine wirklich entspannte Verbindung. Sicher gibt es Künstlerinnen und Künstler, die um die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke wissen und diese auch nutzen. Doch nur allzu oft gibt es diese unspezifische Angst davor, dass man die Geister, die man rief, nicht mehr loswird. Wie viel von meiner Arbeit soll ich denn zeigen? Laufe ich da nicht Gefahr, dass meine Ideen, mein geistiges Eigentum geklaut wird?
Besonders groß ist die Angst vor dem Ideenklau, wenn es sich um Facebook handelt. Da unterschreibt man ja quasi, dass einem die Bilder nicht mehr gehören, wenn man sie dort veröffentlicht - glauben viele! Und dann nutzt Facebook sie für seine Zwecke!
Diese Unsicherheit führt dann dazu, dass man sich gar nicht erst darüber Gedanken macht, wie man mit geschickten Strategien und einem relativ geringen finanziellen Aufwand die Vermarktung der eigenen Kunst vorantreiben könnte. Gut, Vermarktung ist ja auch eines dieser bösen Wörter! Aber im Grunde will Kunst doch Öffentlichkeit. Will ein Künstler auch den Erfolg. Wer sagt, es sei ihm egal, der lügt! Behaupte ich jetzt einfach mal ein bisschen auf die Spitze getrieben.
Wir möchten mit diesem stART Camp in Köln vor allem Künstlerinnen und Künstler ansprechen, die sich bislang noch gar nicht so intensiv damit beschäftigt haben, was die sozialen Netzwerke ihnen zu bieten haben. Deswegen setzen wir auch auf den Input von Experten, die Einführungen geben und best practice vorstellen. Es wird aber kein Expertentreffen sein, bei dem sich die Füchse der Social Web Szene die Hand geben. Sondern wir setzen ganz besonders auf die Teilnahme neugieriger Kulturschaffender, die sich informieren wollen, weil sie offen sind für die vielen Möglichkeiten und Tools im Social Web.
Wie präsentiere ich mich in den sozialen Netzwerken, welche Kombinationen verschiedener Kanäle sind sinnvoll? Kann ich vielleicht künstlerische Projekte mit diesen neuen Möglichkeiten finanzieren? Welche Strategien erreichen den Kunstmarkt? Wer sich mit all diesen Fragen beschäftigen möchte und Lust auf Gleichgesinnte hat, der ist auf unserem stART Camp herzlichst willkommen.
Sagt es bitte weiter ...
(avh)
Kinners, wie die Zeit vergeht. stARTcamp und aufbruch-Tagung sind ja nun schon wieder seit einigen Tagen vorbei - sie beschäftigen uns aber weiterhin. Inhaltlich sowieso. Und auch, was die Dokumentation anbelangt.
Bei Flickr gibt es bislang ein kleines Fotoset mit Bildern des stARTcamps. Wir haben außerdem eine Flickr-Gruppe eingerichtet und würden uns freuen, wenn Ihr Fotos, die Ihr gemacht habt, dort ebenfalls (nach Möglichkeit zur freien Verfügung, beispielsweise unter CC-Lizenz) einstellen würdet.
Außerdem schrauben wir derzeit an der Videodokumentation der aufbruch-Tagung. Der Computer rendert fleißig, aber das braucht eben alles seine Zeit ... auch der Upload. Einige Vorträge sind bereits online. Die entsprechende Playlist bei YouTube findet Ihr hier. Bis zum Wochenende müssten eigentlich alle Vorträge verfügbar sein ...
Wir sammeln demnächst auch die bei Slideshare etc. hochgeladenen Präsentationen und werden diese in einem Posting vorstellen (und die Blogbeiträge, die nach den Veranstaltungen entstanden sind, werden wir auch dokumentieren).
Wenn Ihr selbst noch irgendwo Fotos, Videos, Blogbeiträge etc. veröffentlich habt: Bitte einfach in den Kommentaren ergänzen.
Das waren sie also, die zwei Veranstaltungen aufbruch. museen und web 2.0 und stARTcamp München. Wir bedanken uns bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben: Bei den Teilnehmern, den Referenten und den Sponsoren - Ihr wart allesamt Spitze!!!
Ja, wir genehmigen uns jetzt eine kleine Pause, um die Eindrücke zu verarbeiten und um alles "sacken zu lassen". Gleichwohl denken wir schon ans nächste Jahr. Und daran, dass alles in allem zwar recht gut funktioniert hat, dass es aber immer auch Dinge gibt, die verbessert werden können.
Wir haben ein Feedback-Formular eingerichtet und freuen uns, wenn Ihr uns ehrlich sagt, was gut war, was schlecht war und was wir anders oder besser machen können. Das Feedback hilft uns, die Qualität der Veranstaltungen weiter zu steigern. Und falls Ihr uns loben möchtet - das sagen wir auch ganz offen -, hilft uns das sehr dabei, um Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit für die kommenden Veranstaltungen mehr und neue Personen und auch Sponsoren anzusprechen und für die Themen, Kunst, Kultur, Web 2.0, Social Media, Storytelling, Transmedia, Crowdfunding ... you name it! ... zu interessieren oder gar zu begeistern.
Vielen Dank!
Wer für den Abend der aufbruch-Tagung und den Vorabend des stARTcamps München auf der Suche nach einer lohnenswerten "Abendgestaltung" ist - die Creative Nite, die wir als "offizielles Programm" eigentlich vorgesehen hatten, muss leider abgesagt werden -, für den haben wir eine Empfehlung: Ein Besuch in der Galerie Royal (@galerieroyal).
Die Galerie, die Sponsor unserer Veranstaltungen ist, besteht mittlerweile seit zehn Jahren, wenn auch nicht in derselben Form am selben Ort. Sigrid Schwarz, Jörg Blumtritt und Peter T. Lenhart zeigen zeitgenössische Kunst - eine Übersicht der vergangenen Ausstellungen gibt es hier.
Freitagabends ist geöffnet, mit Gelegenheit zu Gesprächen über dies und das und jenes. Aktuell und noch bis 11. Mai zeigt die Galerie Werke von Endy Hupperich, die teilweise beim Entwurf für das Etikett der Flaschen für das traditionelle Galerie-Royal-Strakbiertrinken entstanden sind.
Die Galerie Royal ist ab 20:00 Uhr geöffnet und zu finden in der Luisenstraße 66. Es gibt dort in aller Regel auch etwas zu trinken ... :-)
Vielen herzlichen Dank an das Büro für Hafenangelegenheiten. Die Macherinnen und Macher u.a. des Art Babel (Julian Buning, Patrick Gruban, Anja Junghans, Linn Quante und Zehra Spindler) haben sich spontan bereit erklärt, den Termin der nächsten Creative Nite auf den Freitagabend zu legen. Das war nicht ganz einfach, umso mehr freuen wir uns, dass es klappt. Wer nach der aufbruch-Tagung und am Vorabend des stARTcamps Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen, sich die Kurzvorträge bei der Creative Nite anzuhören und viele interessante Menschen zu treffen.
Hier gibt es detaillierte Infos (Facebook)
Die Creative Nite, bei der Kreative in jeweils acht Minuten dauernden Vorträgen sich, ihre Tätigkeit und ihre Geschäftsidee vorstellen, beginnt um 19.30 Uhr. Das Art Babel ist eine Zwischennutzung in einem kleinen, feinen Gebäude in exponierter Lage mitten in der Stadt (und von der Alten Münze zu Fuß in 15 Minuten, vom Hauptbahnhof in fünf Minuten zu erreichen). Den Münchnern ist das ehemalige Trafo-Gebäude und Einzelhandelsgeschäft aus früheren Zeiten als "Norkauer" bekannt, es liegt zwischen Dachauer-, Augusten- und Karlstraße (Karlstr. 47a, 80333 München, Tram 20/21, Haltestelle "Karlstraße").
Kurz vor der Eröffnung sah das Gebäude aus wie in diesem Video, hat sich mittlerweile aber "etwas" verändert :-)
Das Organisationsteam von #mukomuc und #scmuc12 wird am Freitagabend auf jeden Fall im Art Babel sein - und wir würden uns freuen, wenn viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ebenfalls dort vorbeischauen würden - es lohnt sich!
Spannende Wochen liegen hinter uns und hochspannend wird es noch. Die aufbruch-Tagung steht zusammen mit dem ersten stARTcamp München kurz bevor (20./21.04.2012). Facettenreich sind die Themen. Sie haben ein gemeinsames Ziel: das Potential des Social Web für Museen und Kulturinstitutionen auszuloten. Hier können Wissen und Erfahrung pro aktiv konsumiert, weitergegeben und erworben werden – also, ein Hort der Inspiration, ein Ort der Vernetzung, digital wie analog.
Was hat nun die MUSEO-Blog-Parade 2012 damit zu tun?
Sehr viel. Im Vorfeld der Planungen zur Tagung und zum stARTcamp kam die Idee einer Blogparade von und für Museen auf. Denn hier ergab sich die einmalige Gelegenheit, das Ergebnis der Aktion auf der Tagung bzw. dem stARTcamp zu besprechen - ein ideales Forum für die Vernetzung des Digitalen mit dem Analogen. Ein Kandidat dafür war schnell gefunden – der Blog des Residenzmuseums. Seit Juli 2011 besteht der Blog, der über die Sanierung von Sammlungsräumen und die museale Tätigkeit im Allgemeinen informiert. Das Redaktionsteam des Residenzblogs war der Idee einer Blogparade gegenüber sehr aufgeschlossen, entwickelte das Konzept und lancierte das Experiment (28.02.-23.03.2012). In der Tat war es in mehrfacher Hinsicht ein Experiment. Denn bis dato gab es keine Blogparade dieser Art. Allein die Duisburger Philharmoniker initiierten im Juni 2011 eine Blogparade zum Thema: „Wie sieht das Konzert der Zukunft aus?“ Museen betraten damit Neuland, entsprechend bestand Erklärungsbedarf: Was ist überhaupt eine Blogparade? Was geschieht da und wie? Was haben die Teilnehmer davon? Der Ausgang der Initiative war unklar, wie so vieles im Social Web auch. Welcher Museumsblog fühlt sich angesprochen und macht mit? Das Thema der MUSEO-Blogparade wurde allgemein gehalten und auf Kulturinstitutionen generell ausgerichtet. Bislang setzen nur wenige Institutionen das Medium Blog als Instrument der Kulturvermittlung ein, wenngleich der Trend positiv ist und neue Blogs entstehen.
Unsere Ziele: Vernetzung der Institutionen, Offenlegen neuer Wege der Kulturvermittlung sowie gemeinsamer Entwurf eines bunten Kaleidoskops kultureller Vielfalt. Deshalb lautete der Aufruf auch: „Was ist Euer herausragendes Thema 2012?“ – ein Thema, das dazu einlädt, ein großes Spektrum kultureller Tätigkeit vorzustellen.
Wie wurde die MUSEO-Blog-Parade 2012 beworben?
Die Bewerbung der Blogparade erfolgte hauptsächlich im Social Web. Auch das war ein Experiment. Eine Vorankündigung der Aktion geschah wenige Tage vor dem Start auf den Blogs der aufbruch-Tagung und des stARTcamps. Weitere Blogs informierten mit Beginn der Parade darüber. Wir sprachen gezielt Influencer im Social Web an, die ihr Netzwerk aktivierten, um die Parade zu promoten. Laufend berichteten wir über eingehende Beiträge via Twitter (unter dem Hashtag #MBlogParade2012) sowie Facebook. Auf Pinterest wurden sämtliche Beiträge eingepflegt; sie können hier weiter "gepinnt" (=geteilt) werden. Insgesamt war die Resonanz der MUSEO-Blog-Parade 2012 im Netz beachtlich. Tweets wurden retweetet, auch von Museen. Sie kündigten darüber teils ihre Teilnahme an oder signalisierten beim zweiten Mal mitmachen zu wollen. Die Dynamik im Social Web belegen zwei herausragende Beispiele: a) das Kieler Stadtmuseum und b) das Ofen- und Keramikmuseum Velten (OKMVelten). Das Kieler Stadtmuseum twitterte, dass sie gerne an der Blogparade teilnähmen, aber ihnen dazu ein eigener Blog fehlte. Schon war die Idee geboren, Gastbeiträge zur Blogparade auf dem aufbruch-Blog zu schalten. Das Angebot nahmen drei Institutionen wahr. Statt eines Gastbeitrags setzte das OKM Velten hingegen kurzerhand einen eigenen Blog auf. Die Idee dazu bestand schon länger, der Anlass war dann die MUSEO-Blog-Parade 2012 – absolute Klasse finden wir.
Und das Ergebnis der MUSEO-Blog-Parade 2012?
Nun – das war in unseren Augen prima, denn am Ende beteiligten sich 18 Institutionen. Das gebotene Spektrum - der Blick hinter die Kulissen kultureller Tätigkeit - war sowohl thematisch als auch institutionell vielfältig (Museen, Bibliothek, Tanztheater, Verlag und Privatinitiative). Der Wunsch nach weiteren Aktionen dieser Art kam auf (s. Fazit 2 des Residenzblogs). Bei Interesse wird eine Session des stARTcamps über das Bloggen im Museum abgehalten. Gesprächs- und Diskussionsstoff ist eine Menge vorhanden. Nutzt es und kommt!
Es gab Zeiten, da war das wichtigste Thema bei Web-Konferenzen und Barcamps die Performance des WLAN (bei der re:publica wird das wohl auch dieses Jahr und wird das alle Jahre so sein :-) ). Bei uns ist das anders. Weil wir von Anfang an klarstellen möchten: WLAN gibt's nicht. Die Gründe sind recht einfach und sicherlich für alle nachvollziehbar:
Habt also bitte Verständnis dafür, dass wir unsere Energie lieber in die Inhalte von Tagung und Camp stecken als in die technische Infrastruktur. Klasse wäre es, wenn Ihr Gästen aus dem Ausland wg. der noch immer unverschämten Roaming-Gebühren-Abzocke bei Bedarf für eine gewisse Zeit mit einem UMTS-Stick aushelfen könntet.
Wichtig ist das "noWLAN" vor allem für die Referentinnen und Referenten des Camps und für alle, die in der einen oder anderen Form eine Session halten möchten: Ihr könnt am Samstag nicht über WLAN auf Web-Inhalte zugreifen. Zieht Videos, Prezis und Sonstiges also bitte vorab auf eure Geräte (natürlich nur, wenn das legal ist!). Oder nutzt eben UMTS ... wobei ... ach, die Performance eurer UMTS-Sticks und -Karten könnt Ihr selbst am besten einschätzen.
Etwas anders sieht das am Freitag bei der aufbruch-Tagung aus. Dort gibt es zumindest für die Referenten LAN. Das twitter-willige Publikum muss leider damit leben, dass die Alte Münze, wie der Name schon sagt, alt ist. Und der Saal dicke Mauern hat. Und kleine Fenster. Das heißt einerseits: Wer sich vor Strahlungen jedwelcher Art fürchtet, kann seinen Aluhelm getrost zu Hause lassen. Das heißt allerdings auch, dass sich Tweets und FB-Einträge und Instagram-Fotos und Liveblogger-Beiträge den engen Weg durch die Tür und sonstige Schlupflöcher suchen müssen. 2011 hat das ganz gut funktioniert, die meisten twitternden Teilnehmer hatten in der alten Münze UMTS-Empfang - aber das hängt auch ein klein wenig vom jeweiligen Provider ab :-)
Noch ein Wort zur "sonstigen" Technik: Am Samstag gibt es in einigen, aber nicht in allen Räumen, Beamer. Achtet alsp bitte bei der Sessionplanung darauf, einen passenden Raum zu erhalten.
Foto/Video/Audio: Wir werden die Vorträge der aufbruch-Tagung komplett per Video dokumentieren und anschließend online stellen. Beim stARTcamp ist uns dies aus logistischen Gründen leider nicht möglich. Ihr seid alle herzlich eingeladen, selbst Videos, Fotos und Audio-Mitschnitte zu machen. Bitte schickt uns anschließend die Links, damit wir das alles dokumentieren können.
Hinweis an alle Teilnehmer: Während beider Veranstaltungen werden Fotos, z.T. auch Viodeos und Audio-Mitschnitte gefertigt und anschließend veräffentlicht. Wer nicht gefilmt/fotografiert/aufgenommen werden möchte, sollte dies bitte bereits beim Check-in deutlich machen bzw. die Fotografen etc. direkt ansprechen. Vielen Dank.
Barcamp – das klingt so eigenartig. Nach campen und nach Party. Irgendwie ja – und irgendwie auch nein. Denn in der Tat war „campen“ Teil des ersten Barcamps. Mit dem Begriff „Bar“ ist aber weder eine Kneipe noch eine Theke gemeint. Die Wikipedia erklärt kompakt, woher der Begriff kommt. In aller Kürze: „bar“ und „foo“ sind metasyntaktische Variablen (man braucht so etwas offenbar beim Programmieren …) Um etwas Ähnliches, nämlich um eine Art Informations-Meta-Ebene (wobei: selbstverständlich auch um ganz konkrete Themen) geht es bei Barcamps ging es beim ersten Barcamp (das tatsächlich FooCamp hieß).
Details erläuert, wie so oft, die allwissende Wikipedia.
Das Besondere an diesem Veranstaltungsformat: Es gibt keine Trennung zwischen Referenten und Zuhörer, es gibt „nur“ Teilnehmer. Zu Beginn werden Themen vorgeschlagen, über die Teilnehmer sprechen möchten, sei es aktiv oder weil sie Fragen dazu haben oder weil sie eine Diskussionsrunde dazu wünschen. Per Handzeichen wird kurz geklärt, ob das jeweilige Thema für die Anwesenden von Interesse ist. Je nach Größe der interessierten Gruppe werden Raum und Zeit für den Vortrag bzw. das Gespräch (genannt „Session“) zugeteilt. In der Regel finden mehrere Sessions parallel statt, so dass jeder Teilnehmer die Chance hat, eine Session zu besuchen bzw. zu finden, die ihn interessiert. Die einzelne Session-Reihe in einem Veranstaltungsraum bezeichnet man als „Track“.
Bei Barcamps sind normalerweise keine übergeordneten Themen vorgegeben. Meist gibt es einen Bezug zu Online-Aspekten, aber das ist kein Muss. Das stARTcamp München ist ein sogenanntes „Themencamp“. Das bedeutet, dass es grundsätzlich nach Barcamp-Regeln abläuft, die Sessions jedoch einem – wenn auch nur grob – vorgegebenen Thema folgen soll(t)en.
Ziel eines Barcamps ist es, Wissen zu teilen. Demokratisch, hierarchiefrei und nach Möglichkeit unentgeltlich - also für jeden zugänglich.
Keine Referenten, keine Zuhörer – nur Teilnehmer. Das bedeutet, dass sich jeder nach Kräften einbringen sollte, um die Veranstaltung zu einem Erfolg werden zu lassen. Wie genau? Da gibt es viele Möglichkeiten. Man kann eine Session halten, man kann für eine gewisse Zeit am Check-in die Registrierung betreuen, man kann während der Veranstaltung twittern und so dazu beitragen, dass sich die Inhalte weiter verbreiten, man kann vorab und danach bloggen, kann Fotos ins Netz stellen oder Videos drehen – dem eigenen Engagement sind keine Grenzen gesetzt.
Barcamps sind anders als herkömmliche Seminare und Konferenzen. Wer schon einmal eines erlebt hat, den lässt der Spirit oft nicht mehr los. Und wer zum ersten Mal mit dabei ist oder dabei sein wird, darf sich auf eine offene, lockere, kontaktfreudige Atmosphäre freuen.
Wer bereits jetzt weiß, welche Session er halten möchte, kann sie hier eintragen. In dieser Liste kann man jedoch auch notieren, wenn man sich für ein bestimmtes Thema interessiert und mehr darüber wissen möchte. Wir versuchen dann, die richtigen Referenten etc. dafür zu finden.
In diesem Jahr geht die stARTconference in Duisburg-Ruhrort (14.&15.06.2012) neue Wege - Wege, die für viele Kultureinrichtungen und Kulturschaffende schon in naher Zukunft ein ganz selbstverständlicher Teil von Finanzierungskonzepten sein können und wohl auch werden. In Deutschland, insbesondere in der Finanzierung von Konferenzen, ist dieser Weg jedoch noch ein Aufbruch in weitgehend unbekanntes Terrain: Crowdfunding. Alle, die von einer Aktion, von einem Produkt, von einer Veranstaltung profitieren - in welcher Form auch immer -, sind aufgerufen, sich schon im Vorfeld an den Kosten zu beteiligen und so das jeweilige Projekt überhaupt möglich zu machen. Das geht mit kleinen Beträgen, das geht auch mit großen Beträgen, für die es seitens der Veranstalter eine Gegenleistung gibt. Eintrittskarten zum Beispiel.
Das Ganze ist - wir sind das von der stARTconference nicht anders gewohnt - ein Experiment. Eines, das momentan leider noch etwas stockt. Vermutlich, weil es ungewöhnlich ist.
Wir vom stARTcamp München bitten: Unterstützt die diesjährige stARTconference. Ob mit 10 Euro oder mit einem höheren Betrag, für den es dann ab einer bestimmten Summe auch Tickets gibt. Tragt dazu bei, dass die #start12 stattfinden kann! Diese Konferenz ist ein MUSS für alle Kulturschaffenden und Kultureinrichtungen, für Künstler und Kreative, die sich im Social Web orientieren und tummeln, die neue Anregungen und kompetente Macherinnen und Macher kennen lernen möchten.
support #start12! >>> startnext.de/start12
Sehr gut gelang uns das schon mit unseren Zitate-Pins und dem Pinnen verschiedener Videos und Blog-Beiträge. Jetzt haben wir, in erster Linie für die aufbruch-Tagung, ein neues Motiv entwickelt:
Name, Porträtbild, Vortragstitel und Kurzzusammenfassung - ready to pin, repin & embed. Wir sind gespannt, ob das Angebot auf Zuspruch stößt und wie weit wir die Informationen über die Speaker der Tagung "aufbruch. museen und web 2.0" damit verbreiten können. Wobei "wir"? Verbreiten werdet sie ja Ihr - und dafür herzlichen Dank!
Das deutsche Urheberrecht - noch zeitgemäß in einer digitalen Welt oder dringend reformbedürftig? Vielleicht gleich ganz abschaffen? Kann geistiges "Eigentum" wirklich ein "Eigentum" sein? Und wie geht man eigentlich mit wachsweichen Begriffen wie "Schöpfungshöhe" um?
Der offene Brief der Tatort-Autoren hat in jüngster Zeit für viel Wirbel gesorgt - die Antwort des CCC darauf nicht minder. Wie sich eine Galerie für zeitgenössische Kunst diesem Thema nähert und mit ihm umgeht, das erläutert Jörg Blumtritt von der Galerie Royal, München, in diesem kurzen Video (es wurde spontan am Rande einer Vernissage aufgenommen).
Die Debatte um die Reform des Urheberrechts hat gerade erst begonnen. Wir werden sie auch beim stARTcamp am 21. April in München führen.
Wir waren im Museum. Das sind wir zwar oft, aber diesmal war es etwas Besonderes. Denn Theo Grassl war dabei. Und eine Videokamera.
Entstanden ist der Museum VisionWalk - ein Gespräch beim Schlendern durch die Räume und zwischen den Exponaten. Ein Gespräch, in dem Ideen und Visionen entwickelt werden für das Museum der Zukunft und die Zukunft der Museen. Der Marketer Theo Grassl und der Kunsthistoriker Dr. Christian Gries spielen sich gekonnt die Bälle zu und ergänzen sich in ihrer Expertise ganz hervorragend, finden wir.
Der erste Museum VisionWalk war jedenfalls so inspirierend, dass ihm weitere folgen werden - mit unterschiedlichen Teilnehmern.
Das Ganze gibt es auch als kommentierten Mini-Audio-Podcast auf Soundcloud.
Kunst, Kultur, Kreativwirtschaft - die Bandbreite der Akteure, Unternehmen, Institutionen und Organisationen in diesen Bereichen ist enorm. Um deutlich zu machen, wer sich durch das stARTcamp München am 21. April (Anmeldung hier) angesprochen fühlen darf und soll, haben wir (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) eine kleine digitale Kartenserie gestaltet, die deutlich macht: Social Media, Web 2.0, digitale Kommunikation - das sind Themen, die alle angehen. Zumindest, wenn sie nicht nur zurück, sondern auch nach vorn schauen, sich für die Zukunft interessieren, strategisch denken, Konzepte entwickeln und Visionen haben.
Wir freuen uns, wenn diese Karten weiter verbreitet werden. Es kann auch gut sein, dass in nächster Zeit noch einige neue Motive dazu kommen ... stay tuned! :-)
Wir haben schon einmal ein klein wenig vorgelegt. Mit vier kurzen Videos. Denen in den kommenden Tagen noch weitere folgen werden.
Hier geht es zu unserem YouTube-Channel
Hier geht es zu unserer Flickr-Gruppe
Du hast ein Smartphone? Eine Webcam? Eine Videokamera? Dann antworte uns doch mit einem kleinen Video! Oder zeig uns, sag uns, sing uns - und allen anderen Teilnehmern des stARTcamps München - , was Du vom Camp am 21. April in München erwartest. Was Du als Session anbieten möchtest. Was dich bewegt, aufregt, wütend macht, hoffnungsfroh stimmt.
Das kannst Du gern per Videoantwort in unserem Channel tun. Oder auf Deinem eigenen: verlinke Dein Video einfach hier in den Kommentaren, poste es auf Facebook oder Twitter mit dem Hashtags #scmuc12 und #mukomuc.
Wir sind gespannt!
In etwas mehr als einem Monat ist es soweit: aufbruch-Tagung und stARTcamp München laden zur Information und zur Diskussion über Kunst, Kultur, Kommunikation, über strategische Fragen, über Finanzierung, Crowdfunding, Kulturmarketing und Kulturmanagement.
Der Ticketverkauf ist prima angelaufen. Das heißt: Wer mit dabei sein möchte, muss sich beeilen und rechtzeitig ein Plätzchen - oder zwei oder drei - sichern.
Tickets gibt es online via amiando, sowohl für jeden Tag einzeln (Tagung aufbruch. museen und web 2.0 am 20. April, stARTcamp München am 21. April) sowie als Kombiticket für beide Tage.
Wir freuen uns, Sie und Euch im April in der Alten Münze und im Alten Hof begrüßen zu können.
Wenn es Fragen zum Programm, zu den Inhalten oder zur Organisation gibt: einfach fragen. Wir sind über viele Kanäle erreichbar.
Schon in wenigen Wochen findet unser stARTcamp in München statt. Etwas länger dauert es noch, bis "die Mutter aller stARTcamps", die stARTconference in Duisburg, am 14. und 15. Juni wieder ihre Pforten öffnet. Ihrem Motto treu bleibend, immer etwas Neues auszuprobieren, immer spannende Wege zu gehen und immer möglichst viele ins Gelingen der Konterenz mit einzubinden, wagen die Organisatoren in diesem Jahr etwas Interessantes: Die stARTconference soll über Crowdfunding finanziert werden.
Wieso, weshalb, warum, das erklärt Frank Tentler in diesem Video:
Trailer stART12 from stARTconference on Vimeo.
Im ersten Schritt benötigt die Konferenz 100 Fans auf startnext, um für die nächste Phase, das eigentliche Crowdfunding zugelassen zu werden. Also bitte: Unterstützen. Und zwar hier.
Seit heute morgen ist der Ticketverkauf in vollem Gang. Bei amiando gibt es hier die Tickets für die Tagung aufbruch. museen und web 2.0 sowie für das stARTcamp München.
Unsere Empfehlung: Schnell anmelden.
Denn schon am ersten Tag sind ziemlich viele Eintrittskarten über den digitalen Ladentisch gegangen. Informationen zum Ticketing selbst gibt es hier.
Zwei Tage, zwei Highlights – "aufbruch"-Tagung und stARTcamp München – bringen eine Menge Energie und Inspiration in die Landeshauptstadt. Das Programm der Tagung steht und der "digitale Werkraum" des Camps wird mit Hilfe des Publikums gefüllt. Damit die Zeit bis zum 20. April nicht lang wird, schon vorab ein schönes Paket Partizipation!
ANKÜNDIGUNG: Aufruf zur ersten MUSEO-BLOG-PARADE 2012 des ResidenzmuseumsDauer der Blog-Parade: 28.02.-23.03.2012
Stichwort: MUSEO-Blog-Parade 2012
Twitter: Hashtag #MBlogParade2012
Informationen am 28.02.2012: www.residenz-muenchen-blog.de
Das stARTcamp München hat seinen Veranstaltungsort im Herzen von München gefunden: die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen (Alter Hof 2, 80331 München).
Der Alte Hof (früher auch Alte Veste) ist die ehemalige Kaiserresidenz Ludwigs des Bayern im Zentrum von München (www.muenchner-kaiserburg.de). Er besteht aus den Bauteilen Burgstock, Zwingerstock, Lorenzistock, Pfisterstock und Brunnenstock. Durch einen Torbogen an der Nordseite ist der Alte Hof mit der Alten Münze verbunden, die einst der herzoglichen Kunstkammer sowie als Marstall diente (und der Tagungsort für den "aufbruch. museen und web 2.0") ist.
Die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern befindet sich im Alten Hof in München, im Zentrum der Innenstadt, nur wenige Gehminuten von der Haltestelle „Marienplatz“ (alle S-Bahnen, U 3 und U 6) entfernt.
Wir danken der Landesstelle, dass Sie uns die Möglichkeit bietet, Veranstaltungsräume auf mehreren Ebene zu nutzen und das Gebäude am 21. April 2012 für das Publikum des stARTcamps zu öffnen!
Es geht ans Eingemachte im Social Web. Qualitätsvolle digitale Handarbeit ist gefragt. Erfolgreich kommuniziert in digitalen Zeiten, wer die Plattformen und Tools kennt, wer interessante Geschichten zu erzählen hat und gut vernetzt ist. Gerade Kultureinrichtungen, Kulturschaffenden und Kulturvermittlern bieten sich enorme Chancen, im Web 2.0 erfolgreich zu sein.
Wer sich über zeitgemäße Kommunikation und Partizipation, über Crowdfunding, Crowdsourcing und Coworking, über Augmented Reality oder Gamification informieren möchte, ist beim stARTcamp München genau richtig. Das regionale Spin-off der europaweit renommierten stARTconference, die alljährlich in Duisburg stattfindet, ist eine Mischung aus BarCamp und Tagung. Das bedeutet: Die Teilnehmer bestimmen selbst, welche Vorträge sie hören, welche Debatten sie führen, welche Workshops sie durchführen möchten.Kooperationspartner des Camps ist die Tagung „aufbruch. museen und web 2.0“. Das "gemischte Doppel" eröffnet ein Zwei-Tages-Programm mit einer Fülle an Informationen: während der erste Tag mehr der Theorie, den Grundlagen und einer Standortbestimmung gewidmet ist, eröffnet das stARTcamp am zweiten Tag über Seminare, Vorträge und Workshops einen unmittelbaren Blick in die Praxis. Mitmachen, ausprobieren, Erfahrungen austauschen und sich selbst im stARTkosmos vernetzen!Termin:
20. April: aufbruch. museen und web 2.0
21. April: stARTcamp München 2012
Weitere Infos in Kürze auch hier!
Weitere Informationen zum Camp auch via Twitter (#scmuc12): http://twitter.com/scmuc.
stARTconference und weitere stARTcamps:
http://startconference.org
http://flavors.me/startcamp
Wir sind als gemischtes Doppel unterwegs: Tagung und Camp. Beide ergänzen sich hervorragend - und hier gibt es weitere Informationen über ...
Die Tagung: "aufbruch. museen und web 2.0" 2012
Markiert Social Media eine neue Herausforderung für Museen und Kultureinrichtungen? Bedeuten Facebook, Google+, Twitter, Youtube und Co. "nur" eine weitere Projektionsfläche für Marketing- und PR oder werden hier auch neue Kanäle für echte Kulturvermittlung eröffnet? Welche Chancen bietet der digitale Raum für die klassischen Museumsbereiche «Sammeln», «Ausstellen» und «Vermitteln»? Und worin bestehen die Risiken partizipativer Konzepte?
Ein Jahr nach der ersten Konferenz "aufbruch. museen und web 2.0" (März 2011) versucht die Tagung im Jahr 2012 gleichermaßen Resümee, Bestandsaufnahme und Ausblick.
In Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern und dem stARTcamp münchen 2012 bietet die Tagung in einem Zwei-Tages-Programm Experten und Anwendern aus Museen, Wissenschaft und Social Media Forum und Bühne. In zahlreichen Vorträgen, Workshops und partizipativen Veranstaltungen werden Aspekte erfolgreicher Kulturarbeit und Kommunikation im Kontext von Social Media und Web 2.0 präsentiert und diskutiert.